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Umfrage: Ostdeutsche sind Sport-Muffel

Erfurt - Ostdeutsche treiben einer Umfrage zufolge weniger Sport als Westdeutsche. In den sogenannten neuen Ländern gehe jeder Zweite nie oder nur selten zum Sport.

Das teilte am Freitag die Techniker Krankenkasse (TK) in Erfurt mit. Im Westen räumten dies dagegen nur 38 Prozent der Befragten ein. Der Anteil der Menschen, die überhaupt keinen Sport treiben, sei in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen besonders hoch - jeder vierte Befragte outete sich in diesen Ländern als jemand, der niemals Sport treibt. Im Westen sind es 18 Prozent.

Während Ostdeutsche lieber Mannschaftssportarten wie Volleyball, Kegeln oder Bowling machen, sind Westdeutsche eher in Trendsportarten wie Snowboard- und Skifahren aktiv. Fitness, gutes Aussehen und das Zusammensein mit anderen sind demnach für Westdeutsche das wichtigste Motiv für Sport. Ostdeutsche wollen vor allem ihr Gewicht halten oder abnehmen.

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Im Auftrag der Krankenkasse hat das Forsa-Institut im Herbst bundesweit 1009 Menschen telefonisch befragt.

dpa

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