Blitzeinschlag in Vatikan: Ein Wink von oben?

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Vatikan - Das Foto ging um die Welt: Ein Blitzeinschlag kurz nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. Ist es ein Fake, ein göttliches Zeichen oder ein Unwetter? Hier die Erklärung:

In den Medien war im Laufe der Woche immer wieder ein sehr beeindruckendes Bild zu sehen, das einen Blitzeinschlag in die Kuppel des Petersdoms zeigt. Aufgenommen wurde dies angeblich kurz nachdem Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt erklärt hatte.

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Berechtigterweise stellt sich die Frage, ob eine solche Aufnahme real ist, oder ob man vielleicht doch mit technischen Hilfsmitteln nachgeholfen hat? Im Zeitalter von Bildbearbeitungsprogrammen ist dies ja kein Problem, da selbst Modells schon vor der Fastenzeit mit einer Idealfigur dargestellt werden können.

Ein Blick auf die Wetterkarten zeigt, dass am Montag Spätnachmittag eine Gewitterfront über Rom nach Südosten abzog. Im Bereich der Stadt wurde eine Vielzahl an Gewitterblitzen geortet. Damit ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr groß, dass ein solcher Blitz in den Petersdom eingeschlagen hat, zumal es sich um ein exponiertes Gebäude handelt, das bei Blitzeinschlägen oft betroffen ist. Gegen 18 Uhr Ortszeit muss das passiert sein.

Für die Jahreszeit sind solche Gewitter übrigens nichts Außergewöhnliches. Kaltluft in der Höhe und warme und feuchte Luftmassen vom Meer sind immer ein Garant für die Entstehung von Gewittern.

Zeitpunkt der Aufnahme, Lichtverhältnisse und auch die Blitzortung zeigen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, dass der Fotograph offensichtlich genau zum richtigen Zeitpunkt auf den Auslöser gedrückt hatte.

Ob es sich bei dem Foto jetzt um einen Glückstreffer des Fotografen handelt, oder vielleicht doch um einen göttlichen Wink, das mag jeder für sich selbst entscheiden.

Pressemitteilung Deutscher Wetterdienst

Quelle: rosenheim24.de

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