Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Verbrecher in Deutschland sind männlich

Wiesbaden - Die meisten Verbrecher in Deutschland sind mänlich. Sie begehen die schwereren Straftaten und sitzen öfter in Haft als Frauen. Deren Rückfallrisiko ist im Regelfall geringer.

Frauen kommen deutlich seltener mit dem Gesetz in Konflikt als Männer: Der Frauenanteil in deutschen Gefängnissen lag Ende 2009 bei nur 5,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Lediglich 3.800 der insgesamt 70.800 Gefangenen waren weiblich. Dabei variierte der Frauenanteil zwischen den Vollzugsarten. Im Strafvollzug lag er mit 3.000 weiblichen Gefangenen bei gut 5,2 Prozent. In der Abschiebungshaft betrug er 7,9 Prozent und in der Untersuchungshaft 5,9 Prozent.

Kaum eine Frau befand sich in der Sicherheitsverwahrung; hier lag der Anteil bei nur 0,6 Prozent. Generell gilt nach Angaben der Statistiker, dass der Frauenanteil im Verlauf der Strafverfolgung abnimmt. So kamen 2008 bei den polizeilich registrierten Tatverdächtigen auf drei Männer eine Frau, bei den Verurteilten auf fünf Männer eine Frau und bei den Strafgefangenen auf achtzehn Männer eine Frau.

Dies sei vor allem damit zu erklären, dass Frauen nicht nur weniger, sondern auch leichtere Straftaten begingen, erklärte die Wiesbadener Behörde. Außerdem wiesen straffällig gewordene Frauen ein geringeres Rückfallrisiko und eine günstigere Sozialprognose auf als Männer.

DPAD

Kommentare