Alles Weihnachten - oder was?!

Weihnachtsmann und Nikolaus: Wir klären alle Fragen

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Was es mit diesem Bild auf sich hat, finden Sie in der Fotostrecke heraus.

Am Samstag ist wieder Nikolaustag. Viele schenken dann aber tatsächlich Weihnachtsmänner aus Schokolade. Wir erklären in zehn Bildern die Unterschiede:

Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind: Wir klären auf!

Nikolaus, Weihnachtsmann, Christkind - wo ist denn jetzt genau der Unterschied. In dieser Fotostrecke klären wir alle Fragen: © picture alliance / dpa
Nikolaus von Myra war eine historische Person, der als Bischof im 4. Jahrhundert in der heutigen Türkei gelebt hat. Legenden erzählen von seiner Nächstenliebe und vom selbstlosen Schenken und Teilen. Er ist ein Heiliger in der katholischen Kirche und Schutzpatron der Kinder, Schüler und Schiffsleute. Seine Kennzeichen: Mitra, Bischofsstab, Priestergewand und Ring. Sein Feiertag ist der 6. Dezember. © picture alliance / dpa
Mitte des 19. Jahrhunderts verschwanden die bischöflichen Attribute immer mehr und der "Weihnachtsmann" wurde geboren. So kennt man noch heute das Lied "Morgen kommt der Weihnachtsmann", das 1840 von Hoffmann von Fallersleben verfasst wurde. © picture alliance / dpa
Der Weihnachtsmann ist eine Symbolfigur für den Gabenbringer und setzte sich aus der europäischen St. Nikolaus-Tradition (etwa Sinterklaas in den Niederlanden) durch Auswanderer in den USA als Santa Claus durch! © picture alliance / dpa
Der Weihnachtsmann ist ein dicklicher, netter, alter Mann mit einem langen, weißen Rauschbart. Er hat häufig rote Pausbäckchen und eine rote Knollnase. Man kennt ihn mit einer roten, mit weißem Pelz besetzten Kutte, sowie einen Geschenkesack, einer Glocke - und häufig auch einer Rute. Für die Bestrafung der unartigen Kinder ist oft aber auch Knecht Ruprecht zuständig.  © picture alliance / dpa
Sein Wohnort soll hoch im Norden bzw. direkt am Nordpol sein. Das uns allen bekannte Bild vom Weihnachtsmann setzte sich nicht zuletzt durch die Coca Cola-Werbung seit 1931 global durch - auch wenn er keine Erfindung der Getränkefirma ist! © picture alliance / dpa
...dann gibt's noch das Christkind - eine Erfindung von Martin Luther! Der Reformator hatte etwas gegen die Heiligenverehrung des Nikolaus und wollte, dass die Kinder ihr Interesse auf Jesus Christus lenken. So entwickelte er im 16. Jahrhundert die Gestalt des Christkindes als Alternative. Geschenke gab es nun nicht mehr am 6. Dezember, sondern an Weihnachten bzw. am Heiligen Abend. © picture alliance / dpa
Jedoch verselbständigte sich das Christkind immer und wurde in der Tradition zu einer engelsgleichen Figur. Später setzte sich in protestantischen Regionen zunehmend der Weihnachtsmann durch, während das Christkind in katholischen Regionen populärer wurde. © picture alliance / dpa
Das Bonifatius Werk betreibt seit mehreren Jahren nun die Aktion "Weihnachtsmannfreie Zone". Aus ihrer Sicht steht der Weihnachtsmann mit seinen übervollen Geschenkeschlitten für die hemmungslose Konsumgesellschaft und ist eine Kunstfigur der Werbeindustrie. Dagegen sei Nikolaus ein christlicher Heiliger gewesen, somit ein Vorbild und viel mehr als nur ein Geschenkebringer. © picture alliance / dpa
Ein Ziel der Kampagne ist es, dass auch mehr "echte" Schoko-Nikoläuse in den Verkauf kommen. Und tatsächlich war in den letzten Jahren der Trend erkennbar, dass die großen Konzerne, wie beispielsweise Milka, die "echten Nikoläuse" mit ins Sortiment aufnahmen. Aber es finden sich natürlich auch ganz andere skurrile Versionen in den Geschäften... © picture alliance / dpa

mg/ro24

Quelle: rosenheim24.de

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