Nach dem Dunkel-Winter

Hurra! So viel Sonne bringt der Frühling 2013

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Seit Monaten sitzt Deutschland im Dunkeln. Die Zahl der Sonnenstunden liegt weit unter dem Durchschnitt. Doch das wird sich bald ändern. Das verspricht eine Wetter-Prognose für diesen Frühling.

München - Seit Monaten sitzt Deutschland im Dunkeln. Die Zahl der Sonnenstunden liegt weit unter dem Durchschnitt. Doch das wird sich bald ändern. Das verspricht eine Wetter-Prognose für diesen Frühling.

Die Langzeit-Vorhersage für die Monate März, April, Mai hat Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net jetzt vorgestellt.

Im gesamten meteorologischen Winter vom 1. Dezember 2012 bis 28. Februar 2013 ist das Sonnensoll erst zu 55 Prozent erfüllt, dabei sind aber schon fast 90 Prozent der kalten Jahrszeit vorbei. Der Januar war sogar der dunkelste Januarmonat seit 1951 und der zweitdunkelste Monat überhaupt seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen.

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Doch der erste Frühlingstrend vom Wetterportal wetter.net macht Hoffnung. Vieles deutet auf ein sehr sonniges Frühjahr 2013 hin. Die Auswertungen des eigenen Langfristmodells, sowie von internationalen Wettermodellen hat ergeben, dass vor allem der April und der Mai überdurchschnittlich viel Sonnenschein bringen werden. Das Frühjahr wird uns für den rekordverdächtig dunkeln Winter mit hoher Wahrscheinlichkeit entschädigen erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Sonnen-Durststrecke noch nicht zu Ende

Allerdings müssen wir uns bis dahin noch etwas gedulden. Der Winter geht bis in den März erstmal mit Kälte und Schnee weiter. Vor allem der Osten und der Süden haben noch längere Zeit mit der kalten Jahreszeit zu kämpfen. Eine spürbare Milderung und vor allen Dingen durchgreifende Erwärmung mit zweistelligen Plusgraden ist bis Anfang März nicht zu erwarten.

Und auch die Sonne tut sich in den nächsten Wochen erstmal weiter schwer. Der Februar wird somit der vierte Monat in Folge werden, der uns zu wenig Sonnenschein bringt.

Der Frühlingstrend nach Monaten

März: Bis in den März hinein bleibt es unterkühlt. Ein deutlicher und vor allem dauerhafter Temperaturanstieg ist dieses Jahr nicht vor Mitte, vielleicht sogar Ende März zu erwarten. Besonders die Allergiker wird das freuen, denn wenn sich der Winter in die Länge zieht, dann bleiben sie von den Pollen noch etwas verschont. Erst zur Monatsmitte kommen die Temperaturen langsam im ganzen Land über die 10-Grad-Marke hinaus. Dann bekommt auch die Sonne endlich wieder mehr Chancen.

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April: Der Frühling nimmt nach Ostern Fahrt auf. Stellenweise wird im Südwesten schon zur Monatsmitte die 20-Grad-Marke spürbar überschritten. Winterliche Kälterückfälle gibt es dieses Jahr kaum. Insgesamt wird der April wärmer und sonniger als im langjährigen Durchschnitt ausfallen.

Mai: Ein echter Wonnemonat steht ins Haus. Den ganzen Monat über gibt es reichlich Sonnenschein. Insgesamt wird der Monat deutlich sonniger als normal ausfallen. Zudem werden für den Süden und Westen bereits erste Sommertage mit Höchstwerten über 25 Grad erwartet. Unterm Strich wird auch der Mai heller ausfallen als normal. Die Eisheiligen, die normalerweise zur Monatsmitte noch mal mäßige Nachtfröste bringen, die den Pflanzen gefährlich werden können, zeigen sich dieses Jahr gnädig und bringen nur wenig Abkühlung.

mm

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