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„Peter“ und „Oliver“

Mega-Hoch zum Wochenende: Wetterexperte erwartet extrem starkes Hochdruckgebiet

Bis zum Wochenende baut sich ungewöhnlich kräftiges Hoch über Mitteleuropa auf. Ein Azoren- und ein Osteuropahoch sind dafür verantwortlich.

München - Aktuell sind die beiden Hochs noch durch eine Wetterfront getrennt, doch schon bald rutschen die beiden zusammen. Das Azorenhoch heißt „Peter“ und das Osteuropahoch „Oliver“. „Das wird die Mega-HOCHzeit des aktuellen Wetterjahres“, jubiliert Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Durch die Fusion der beiden Hochs entsteht ein sehr starkes Hochdruckgebiet* mit Kern über der Ostsee von 1050 bis 1052 Hektopascal. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Rekord in Sachen Luftdruck bei 1062 Hektopascal.

Meteorologe Oliver Hantke von wetter.news: „Da kommen wir wohl nicht ganz ran, da der Kern ja bei Dänemark und eher über der Ostsee liegt und langsam Richtung baltische Staaten weiterzieht. Dennoch könnten wir auch über Deutschland auf über 1045 Hektopascal kommen - vor allem im Norden und Nordosten. Und das wäre schon mal eine Hausnummer.“

Noch sind Hoch „Peter“ und „Oliver“ getrennt, wie auf der DWD-Wetterpaten-Karte zu sehen ist. Am Wochenende ändert sich das.

Wetter in Deutschland: Experte warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Viel Sonne und trockenes Wetter* bringt das Hoch am Wochenende. In der Nacht gibt es noch mal Frost, doch im Laufe der kommenden Woche ist kein Regen mehr in Sicht. Im Westen und Nordwesten fallen am Donnerstag noch letzte Tropfen, so Wetterexperte Jung. Leichter Ostwind vertreibt den restlichen Saharastaub. „Sobald das durch ist, wird erstmal nichts mehr vom Himmel kommen. Damit wird die Waldbrandgefahr auch rasch wieder zunehmen. Schon am Sonntag wird stellenweise Warnstufe 4 von 5 erreicht werden und damit besteht eine hohe Waldbrandgefahr.“

Rekord Luftdruck in Deutschland

Der höchste Luftdruck, der jemals in Deutschland gemessen wurde, liegt bei rund 1062 Hektopascal (hPa). Der Wert vom 23. Januar 1907 stammt aus Greifwald in Mecklenburg-Vorpommern.

Traumhaftes Wetter in Deutschland: Hier das Leuchtfeuer Wittenbergen am Elbufer mit einer Drohne aufgenommen.

Wetter im März 2022: Sonnige Aussichten für die nächsten Tage

Viel Sonnenschein, und zwar zehn bis zwölf Sonnenstunden, sind täglich zu erwarten. Mit zehn Tagen Sonnenschein am Stück rechnet Meteorologe Jung. 120 Sonnenstunden rechnet der Wetterfrosch vor. Dabei habe der März 2022 sein „Sonnenscheinsoll“ bereits komplett erfüllt. Das „Sonnenscheinsoll“ für den März liegt bei 111 Stunden (Referenzperiode von 1961 bis 1990). Übrigens: Schon der März 2021 trumpfte mit 144 Stunden Sonnenschein auf, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Wird das der trockenste März seit 1929?

„Der März 2022 wird der sonnigste März seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Der bisher trockenste März war im Jahr 1929“, so Jung mit. Auf ganz Deutschland bezogen seien damals im Jahr 1929 nur knapp 10 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Im März 2022 seien es bisher nur 6 Liter Regen pro Quadratmeter (auf die Fläche Deutschlands gemittelt) gewesen. 

„Dem Hochdruck geht scheinbar überhaupt nicht mehr die Puste aus“, unterstreicht der Meteorologe. Die Regensummen bis zum 26. März sind gering. Es bleibt trocken, zeige ein Blick auf die aktuellen Ensemble-Prognosen. Erst ab dem 28. und 29. März gibt es zaghafte Niederschlagssignale.

Wie wird das Wetter im April 2022?

Die Aussichten für den April? Die US-Wetterbehörde NOAA hat ihre Trendprognose für den April 2022 aktualisiert: Das Modell berechnet momentan eine Temperaturabweichung von bisher 2 Grad zu warm. Ausgehend vom Klimamittel in den Jahren 1991 bis 2020. Und das sind schon recht warme Jahre gewesen, so Jung. Meteorologen können heute das Wetter ziemlich genau vorhersagen*. Allerdings zeigen die langfristigen Prognosen nur einen ersten Trend auf. (ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © C. Kaiser/imago

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