Von Sommer auf Winter in einer Woche

Wetter-Extreme: Oktober der Rekorde

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der goldene Oktober war nicht nur im Schwarzwald zu genießen.

Offenbach - Von Spätsommer auf Frühwinter in weniger als einer Woche, die Extreme in diesem Oktober hatte es wirklich in sich, wie Wetter-Auswertungen nun zeigen.

In Summe war der Monat absolut durchschnittlich, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Dienstag berichtete. Aber nach Auswertungen der rund 2000 Messstationen ist auch klar: Die Extreme hatten es in sich.

Am 19. meldeten Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) und Bad Kohlgrub-Rosshof (Bayern) mit 28,1 Grad neue Oktober-Spitzenwerte. Zehn Tage später gab es dann Kälte- und Schneerekorde. In Bad Lobenstein (Thüringen) hatte es 10,3 Grad unter Null, bei 75 Prozent aller Messstellen lag Schnee. „Vor allem in der Südhälfte und im Osten wurden dabei vielfach neue Schneehöhenrekorde für Oktober registriert“, berichteten die Meteorologen.

Wetter-Weisheiten: Welche Sprüche wirklich stimmen

Wetter-Weisheiten: Welche Sprüche wirklich stimmen

Die Durchschnittswerte sind dagegen unspektakulär. Mit einem Mittel von 8,7 Grad war der Oktober um 0,5 Grad kühler als im Durchschnitt seit 1980. Niederschlag und Sonnenscheindauer lagen im Normalbereich. Die mittlere Sonnenscheindauer im Oktober lag bei 113 Stunden und damit knapp über dem Soll von 108 Stunden. Mit rund 60 Litern pro Quadratmeter fielen 108 Prozent des Solls von 56 Litern Wasser pro Quadratmeter.

dpa

Zurück zur Übersicht: Deutschland

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser