Mysteriöse Wende

31 Jahre nach Mord: Totgeglaubte wieder da!

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Spielszene aus der damaligen Aktenzeichen XY-Folge. Die Studentin wollte am Tag ihres Verschwindens noch ein Geburtstagsgeschenk für ihren Bruder kaufen und besuchte den Zahnarzt.
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Düsseldorf/Braunschweig -  Mysteriöse Wende in einem vermeintlichen Mordfall: Im Jahr 1984 verschwand die Studentin Petra P. - nun tauchte sie lebend wieder auf.

Dieser Fall wirft große Rätsel auf: Im Jahr 1984 war die Studentin Petra P. (24) im Raum Braunschweig/Wolfsburg verschwunden. Später erklärte man sie als vermeintliches Mordopfer für tot. Nun, 31 Jahre nach der angeblichen Tat, tauchte sie lebend wieder auf! Dabei gab es damals sogar einen geständigen Täter.

In Düsseldorf wieder aufgetaucht

Wie der Express berichtet, wurde die heute 55-Jährige bei der Tatortaufnahme nach einem Wohnungseinbruch in Düsseldorf entdeckt. Die Totgeglaubte gab sich gegenüber der Polizei als die damals vermisste Studentin zu erkennen. Die Überprüfung bestätigte das nun.

Aktenzeichen XY-Folge behandelte den Fall

Im Jahr 1985 wurde der Fall sogar in einer Folge der ZDF-Serie "Aktenzeichen XY ungelöst" aufgegriffen.

Im Filmbeitrag wurde gezeigt, dass die Studentin am Tag ihres Verschwindens noch spontan ein Geburtstagsgeschenk für ihren jüngeren Bruder kaufen wollte. Außerdem besuchte sie den Zahnarzt und ließ dort zwei Füllungen erneuern. Jedoch deutete nichts darauf hin, dass sie unterzutauchen plante.

Ein Mann gab den Mord zu

Doch es wird noch mysteriöser: Erhärtet wurde der Verdacht, dass Petra P. einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel, durch die Festnahme eines Mannes, der die Tat zugab. Im Jahr 1983 wurde eine 14-jährige Schülerin in der Nähe ermordet aufgefunden. Die Polizei ermittelte den Täter, der zugab, die Studentin ebenfalls umgebracht zu haben. Der Fall Petra P. wurde damit von der Polizei abgeschlossen.

Wie sich nun jedoch herausstellte, war das Geständnis des Mannes eine Lüge. Die Vermisste lebte laut Express unter falschem Namen und ohne Papiere in mehreren Städten in Westdeutschland.

Kein Kontakt zur Familie erwünscht

Sie äußert sich nicht dazu, warum sie kurz vor dem Abschluss ihrer Diplomarbeit plötzlich spurlos verschwand. Auch möchte sie keinen Kontakt zu ihrer Familie aufnehmen.

mg

Quelle: rosenheim24.de

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