Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mitarbeiter isst Semmel: Job weg

Weil er eine Semmel in der Arbeit gegessen hat, hat ein Mann in Unterfranken seinen Job verloren.
+
Weil er eine Semmel in der Arbeit gegessen hat, hat ein Mann in Unterfranken seinen Job verloren.

Rottendorf/Marktheidenfeld - Ein Supermarkt-Mitarbeiter aus Unterfranken hat seinen Job verloren, weil er ein Semmel im Wert von 1,08 Euro gegessen und nicht bezahlt hat.

Eine Sprecherin des betroffenen Unternehmens Edeka Nordbayern bestätigte am Donnerstag in Rottendorf bei Würzburg einen entsprechenden Bericht des "Main-Echo". Der Mann war mehr als zehn Jahre bei dem Unternehmen beschäftigt.

Wie die Sprecherin sagte, hatte sich der Mann am 14. Mai die Semmel aus der Frisch-Theke des Marktes in Marktheidenfeld (Landkreis Main-Spessart) genommen und im Aufenthaltsraum gegessen. Mit dem Mitarbeiter sei daraufhin ein Auflösungsvertrag vereinbart worden.

Die verrücktesten Fälle vor dem Arbeitsgericht

Fotostrecke

Der Betriebsrat des Unternehmens ist der Sprecherin zufolge über den Diebstahl informiert worden und war auch dabei, als mit dem Beschäftigten über den Vorfall gesprochen wurde. Obwohl der Arbeiter zunächst den Auflösungsvertrag unterschrieben habe, habe er sich mittlerweile einen Rechtsanwalt genommen und gegen das Unternehmen geklagt, sagte die Sprecherin.

Weitere Details wollte sie mit Blick auf das laufende Verfahren nicht sagen. Jüngsten Gerichtsentscheidungen zufolge droht Beschäftigten auch bei Bagatellvergehen die Kündigung. So hatte eine Berliner Supermarkt-Kassiererin wegen zweier Pfandbons im Wert von 1,30 Euro nach 30 Jahren ihren Job verloren. In Friedrichshafen am Bodensee war kürzlich einer Bäckereiverkäuferin gekündigt worden, weil 1,36 Euro in der Kasse fehlten.

dpa

Kommentare