Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Studie: Geld und Ansehen machen nicht glücklich

+
Laut einer Studie machen Geld und Ansehen nicht glücklich.

Frankfurt/Main - Geld allein macht nicht glücklich, lautet eine Binsenweisheit. Nun zeigt eine Studie, dass das Erreichen von Reichtum und Ansehen sogar mit negativen Gefühlen, Stress und Unzufriedenheit einhergeht.

Was Menschen glücklich macht, sind demnach persönliches Wachstum, enge Freundschaften und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.

“Menschen wissen, dass es wichtig ist, Ziele im Leben zu verfolgen, und sie glauben, dass sich deren Verwirklichung positiv auswirkt“, sagt der Psychologe Edward Deci von der Universität Rochester. “Aber das gilt nicht für alle Ziele. Auch wenn unsere Kultur großer Wert auf Wohlstand und Ruhm legt, trägt das Verfolgen dieser Ziele nicht zu einem zufriedenen Leben bei.“

Die Forscher untersuchte 147 Studenten zunächst ein Jahr nach ihrem Abschluss und erneut zwölf Monate später. “Die Abgänger sind zum ersten Mal in einer Position, in der sie selbst bestimmen, wie ihr Leben weitergehen soll“, erläutert Studienleiter Christopher Niemiec.

Die Studenten gaben bei der Befragung an, was sie im Leben anstrebten, und in welchem Maß sich ihre Wünsche erfüllt hatten.

Resultat: Je stärker ein Teilnehmer ein Ziel verfolgte, desto eher erreichte er es auch. Aber damit stieg nicht unbedingt die Zufriedenheit. Wer Wohlstand oder Ansehen anstrebte und erreichte, war sogar eher unglücklicher.

Bei diesen Akademikern konstatierten die Forscher verstärkt negative Gefühle wie Scham oder Wut sowie Gesundheitsprobleme wie Kopf- und Magenschmerzen oder Erschöpfung. Wer dagegen großen Wert auf persönliches Wachstum, enge Freundschaften oder Gesundheit legte, war nach der Verwirklichung dieser Ziele tatsächlich zufriedener.

“Was das Leben glücklich macht, ist individuelles Wachstum, liebevolle Beziehungen und die Teilnahme an der Gemeinschaft“, folgert Deci. Dies seien fundamentale Bedürfnisse des Menschen, betonen die Wissenschaftler im “Journal of Research in Personality“.

AP

Kommentare