Patienten isoliert

Hochresistenter Keim in Stuttgarter Krankenhaus

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Der Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene, Matthias Trautmann (r.) und der Geschäftsführer des Klinikums Stuttgart, Reinhard Schimandl, informieren über den hochresistenten Keim.

Bei fünf Patienten der Intensivstation des Krankenhauses Bad Cannstatt in Stuttgart ist ein hochresistenter Keim nachgewiesen worden. Der Erreger ist gegen fast alle Antibiotika resistent.

Anfang Dezember sei ein Patient zur Intensivbehandlung aufgenommen und dabei der Erreger Acinetobacter baumannii festgestellt worden. Das teilte Matthias Trautmann, der Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene des Klinikum Stuttgarts, am Mittwoch mit. Der Patient sei daraufhin einige Zeit in einem abgetrennten und isolierten Bereich behandelt und gepflegt worden. Bei der routinemäßigen Überprüfung sei dann bei vier weiteren Personen der Keim registriert worden.

Trautmann ließ offen, ob die Betroffenen Männer oder Frauen sind. Es handele sich um zwei chirurgische und drei internistische Patienten. Sie seien nur mit dem Keim besiedelt, Symptome zeigten sie nicht. Die Intensivstation sei für weitere Aufnahmen geschlossen.

Für gesunde Menschen in der Regel ungefährlich

Der Erreger ist gegen fast alle Antibiotika resistent. Für gesunde Menschen ist der Keim im Regelfall ungefährlich. Bei geschwächten Menschen kann er aber unter anderem zu Lungenentzündungen, Wundinfektionen und Blutvergiftungen führen.

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dpa

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