Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nicht wegwerfen

Kohlrabiblätter können auch Spinat und Salat

Kohlrabiblätter machen sich gut im Salat
+
Den Kohlrabisalat (rechts unten) bereitet Paul Ivic nicht nur aus Streifen der Knolle zu. Er verwendet auch das Blattgrün des Kohlrabis, Koriandergrün, komplette Radieschen und Haselnusskerne.

Süßer Schmelz, mildes Kohlaroma: Kohlrabi wird gern roh geknabbert. Doch auch die Blätter mit ihrer leichten Senf-Schärfe können lecker sein. Was sich daraus zaubern lässt, verrät ein Sternekoch.

Wien - Rupfen Sie auch immer das grüne Blattwerk vom Kohlrabi ab, um es dann zu entsorgen? In manchen Gemüseabteilungen steht dafür sogar eine Kiste parat, damit man das Grünzeug gar nicht erst mit nach Hause schleppen muss. Das würde Paul Ivic niemals in den Sinn kommen. In der vegetarischen Küche des Wiener Sternekochs kommt solches Grünzeug in den Kochtopf.

Auch die Blätter vom Kohlrabi lassen sich verwenden. Sternekoch Paul Ivic schätzt sie für ihre leichte Senf-Schärfe.

„Das Kohlrabigrün hat mehr Vitamin A als die Knolle“, schwärmt der Küchenchef des vegetarischen Restaurants „Tian“ in Wien. Die oft unterschätzte Kohlrübe ist für den Österreicher eines seiner Lieblingsgemüse. „Denn von der Knolle bis zum Blatt lässt sich daraus alles verwenden“, sagt er. Warum sich Kohlrabi auch wunderbar zum Abnehmen eignet, verrät 24garten.de*.

Während aus der Knolle etwa gedünstete Kohlrabi-Würfel entstehen, hat Paul Ivic mit den Schalen und den Blättern noch mehr im Sinn. „Das Grün wird wie Spinat weichgekocht“, sagt der Kochbuchautor („Restlos glücklich“) und leidenschaftliche Kämpfer gegen Lebensmittelverschwendung - und verrät seine Rezepte für:

Kohlrabifond

Die Kohlrabischalen in einem kleinen Topf fingerbreit mit Wasser bedecken, aufkochen und 10 Minuten auf kleiner Stufe ziehen lassen. Dadurch erhält das Wasser einen sehr feinen Kohlrabi-Geschmack. Der Fonds muss nur noch abgeseiht werden.

Kohlrabispinat

Die Blätter von 2 bis 3 Kohlrabi unter kaltem Wasser waschen. Eine Schalotte halbieren und in Streifen schneiden. 4 EL Rapsöl in einer Pfanne erwärmen, die Schalottenstreifen und eine zerdrückte Knoblauchzehe darin ca. 5 Minuten dünsten. Die Blätter hinzufügen und mit 250 Millilitern Kohlrabifond aufgießen, abgedeckt 10 Minuten weich dünsten und mit Salz, Pfeffer und 2 EL Leindotteröl verfeinern.

Kohlrabisalat

Hauchdünne Streifen eines Kohlrabis in eine Schüssel geben, salzen und pfeffern. 3 bis 4 EL Leinöl und den Saft sowie Schalen-Abrieb einer Bio-Limette verrühren, zum Kohlrabi geben und kräftig mit der Hand durchkneten. Dann werden feine Streifen von einem Bund Radieschen untergemengt. 1 EL Haselnüsse, fein geschnittene Streifen der Kohlrabi- und Radieschenblätter unterrühren und mit 2 EL frischem Koriandergrün und einer Messerspitze Chilipulver abschmecken. dpa - *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Kommentare