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Bratwurst und Salami

Zu viel Wurst fördert den Herztod

Heiß und fettig: die Currywurst
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Wer täglich Wurst ist, stirbt in der Regel früher. Das hat eine Studie bei fast einer halben Millionen Menschen ergeben.

Wer täglich Wurst isst, stirbt in der Regel früher. Das hat eine Studie bei fast einer halben Millionen Menschen ergeben.

Schon täglich 50 Gramm Bratwurst, Salami oder Schinken schaden der Gesundheit. Der Verzehr erhöht nachweislich das Riskio an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und auch an Krebs zu sterben.  

 "Rund drei Prozent aller frühzeitigen Todesfälle sind schätzungsweise auf den hohen Konsum von Fleischprodukten zurückzuführen", so Sabine Rohrmann vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich.

Zusammen mit einem Forscherteam aus zehn Ländern hat sie im Rahmen einer europaweiten Studie bei rund 450.000 Männern und Frauen den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Sterberisiko untersucht.

Das Ergebnis: Das Risiko erhöht sich je 50 Gramm Fleischprodukte pro Tag um 18 Prozent. Verarbeitete Fleischprodukte sind reich an Cholesterin und gesättigten Fetten, welche ihrerseits mit dem gesteigerten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung stehen. Problematisch für die Wurstfans ist demnach auch, dass durch Salzen, Pökeln oder Räuchern krebserregende Stoffe wie Nitrosamine entstehen.

Die Schmerzgrenze liegt bei 40 Gramm täglich

Allerdings liefert Fleich aber wichtige Vitamine, wie B-Vitamine, und Mineralstoffen, wie Eisen. "Ein mässiger Fleischkonsum bis zu 40 Gramm pro Tag hat deshalb kein erhöhtes Sterberisiko zur Folge", sagt Rohrmann.

 ml

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