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Wie groß ist die Gefahr?

Schlaganfallrisiko: Wie hoch es ist, verrät Ihnen ein kostenfreier Test der Schlaganfallhilfe

Allein die Vorstellung daran, einen Schlaganfall zu erleiden, ist für viele mit Angst verbunden. Das eigene Risiko mithilfe eines Tests zu bestimmen, kann Aufschluss geben.

Die Gefahr für einen Infarkt im Gehirn ist für Menschen, die erblich vorbelastet sind und bestimmte Risikofaktoren erfüllen, am größten. Die genetische Veranlagung können Menschen zwar nicht beeinflussen, jedoch viele der Risiken wie Lebensstil, Ernährung und körperliche Fitness. Gerade wenn es in der Familie bereits Schlaganfälle gab, wollen aus der Erfahrung der Mediziner viele Angehörige ihr Risiko für einen Gehirninfarkt kennen. Doch auch Menschen, die ein vermeintlich gesundes Leben führen, möchten die Gefahr hinsichtlich ihres Alters und Geschlechts sowie Vorerkrankungen und Cholesterin einschätzen können. Ein Test von ca. zehn bis 15 Minuten kann einen Hinweis geben.

Schlaganfall-Risiko: Vererbung, Alter und Geschlecht nehmen entscheidenden Einfluss

Ist in der Familie bereits ein Schlaganfall aufgetreten, erhöht sich das Risiko, auch selbst einen Schlaganfall zu erleiden. (Symbolbild)

In Deutschland erleiden jedes Jahr ca. 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Über die Hälfte davon wäre vermeidbar, wenn Betroffene einen gesünderen Lebensstil führen würden, wie es vonseiten des Internisten Dr. med. Sven Kolfenbach der Helios Klinik in Burg heißt.

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Ist in der Familie bereits ein Schlaganfall aufgetreten, erhöht sich laut dem Portal Schlaganfallhilfe das Risiko, auch selbst einen Schlaganfall zu erleiden. Die Gefahr ist dann besonders hoch, wenn in der Familie eine Erkrankung mit genetischer Disposition oder mehrere Erbkrankheiten vorherrschen, beispielsweise Herzfehler, Bluthochdruck, Diabetes, Adipositas oder Blutgerinnungsstörungen. Grundsätzlich wichtig zu wissen: Ein Schlaganfall zeigt schon im Voraus bestimmte Symptome, die ihn ankündigen und bei denen jeder sofort handeln sollte.

Auch das Lebensalter und das Geschlecht spielen für das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, einen großen Einfluss. Ca. 50 Prozent aller Schlaganfälle zeigen sich in der Altersgruppe der über 75-jährigen. Männer haben ein deutlich höheres Schlaganfall-Risiko als Frauen.

Schlaganfall vermeiden: Testen Sie Ihr individuelles Risiko

Der Test, um Ihr Risiko für einen Schlaganfall bewerten zu können, kann ganz bequem und einfach online durchgeführt werden kann. (Symbolbild)

Das Portal Schlaganfallhilfe hat einen kostenfreien Test entwickelt, der einfach, bequem sowie anonym online durchgeführt werden kann. Dafür sind einige spezifische Fragen zu beantworten. Das persönliche Risikoprofil im Rahmen eines Schlaganfalls ermittelt sich dann aus Daten wie Geschlecht, Alter, Gewicht, Größe, Vorerkrankungen und Lebensgewohnheiten.

So erkennen Sie einen Schlaganfall

Schlaganfall Symptome
Diagnose Schlaganfall – je eher er entdeckt wird, umso besser sind die Heilungs- und Überlebenschancen für den Patienten. Es gibt vier typische Symptome, mit denen Ärzte, aber auch Angehörige prüfen können, ob jemand kurz zuvor einen Schlaganfall erlitten hat. © picture-alliance / dpa
Lächeln: Schlaganfall-Patienten können oft nicht mehr richtig lachen, der Mund wird schief.
Lächeln: Schlaganfall-Patienten können oft nicht mehr richtig lachen, der Mund wird schief. © dpa
Sprechen: Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meistens keine zusammenhängenden Sätze mehr formulieren. Wer also stottert und sprachliche Probleme hat, hat möglicherweise einen Schlaganfall.
Sprechen: Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meistens keine zusammenhängenden Sätze mehr formulieren. Wer also stottert und sprachliche Probleme hat, hat möglicherweise einen Schlaganfall. © dpa
Arme: „Heben Sie doch einmal beide Arme nach oben!“ Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meist nicht mehr selbstständig beide Arme in die Höhe strecken.
Arme: „Heben Sie doch einmal beide Arme nach oben!“ Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meist nicht mehr selbstständig beide Arme in die Höhe strecken. © picture alliance / dpa / Armin Weigel
Schlaganfall
Zunge: „Zeigen Sie mal Ihre Zunge.“ Das Herausstrecken funktioniert nicht mehr richtig, die Zunge ist gekrümmt und wandert von einer Seite zur anderen. © dpa
Schlaganfall
Risiko-Faktoren und mögliche Auslöser für einen Schlaganfall: Bluthochdruck, Herzkrankheiten besonders Vorhofflimmern, Bewegungsmangel, Diabetes, Rauchen, Übergewicht. © dpa
Schlaganfall
Faktoren, die sich naturgemäß nicht beeinflussen lassen, sind das Alter, Geschlecht (Männer sind gefährdeter) und schlicht die Veranlagung. © dpa

Kennen Sie Ihre Blut-, Cholesterin- und Blutzucker-Werte, erhalten Sie ein noch genaueres Ergebnis. Zur Ermittlung dieser Werte können Sie sich an Ihren Hausarzt oder Apotheker wenden. Der Test ermittelt anhand der wichtigsten Einflussfaktoren Ihr Risiko für einen Schlaganfall und gibt im Anschluss eine ausführliche Erklärung sowie Empfehlung ab.

Dieser Test ersetzt NICHT die ärztliche Diagnosestellung. Bei Fragen wenden Sie sich immer an Ihren Arzt.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © William Perugini/Imago

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