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„Zockerbuckel“

So beugt man am Rechner Rückenproblemen vor

Zockerbuckel Rechner Rückenproblemen
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Wer spielt, sitzt oft lange vorm Bildschirm. Regelmäßige Pausen und kurze Übungen können Nackenschmerzen vorbeugen.

Auf dem Bildschirm bewegt sich viel, man selbst bleibt aber meistens sitzen. Und das nicht unbedingt in einer Haltung, die dem Rücken gut tut. Warum es sich lohnt, beim Gaming in Bewegung zu bleiben.

Baden-Baden - Ob am Computer oder an der Konsole: Wer viel spielt oder am Rechner arbeitet, sitzt meistens auch viel. Oft kommt es dabei zu Fehlhaltungen. Darauf weist der Physiotherapeut Alexander Srokovskyi hin.

Vor allem das stundenlange Schauen auf einen Bildschirm führe zu einer nach vorne geneigten Nackenhaltung. Auf lange Sicht droht ein Rundrücken, der sogenannte „Zockerbuckel“.

Der Physiotherapeut rät dazu, öfter mal vom Sitzen ins Stehen zu wechseln oder eine kurze Pause einzulegen. Damit steigere man nicht nur seine Konzentration, sondern senke auch die Wahrscheinlichkeit, Nackenverspannungen und Kopfschmerzen zu bekommen.

Außerdem wichtig: Darauf achten, dass der Gaming-Stuhl die Lendenwirbelsäule entlastet, etwa durch eine integrierte Lordosenstütze am Stuhl.

Ein paar kurze Übungen fürs Muskelgedächtnis

Kurze Übungen könnten zudem helfen, „dem Muskelgedächtnis täglich ein kleines Update für eine gesunde Haltung zu geben, bevor sich dort Fehlhaltungen einspeichern“, so Srokovskyi.

Er beschreibt beispielhaft eine einfache, einminütige Übung: Dafür beide Beine schulterbreit aufstellen, die Arme leicht nach hinten bewegen, weg vom Körper spreizen und die Finger strecken. Nun in eine leichte Hocke gehen, den Kopf leicht nach unten neigen und Druck unter beiden Füßen an der Außenseite und gleichzeitig am Großzehe-Fußballen aufbauen, indem man sie Richtung Boden presst. Gleichzeitig mit den Armen nach außen spannen und die Haltung für drei Sekunden intensiv halten.

Die Bewegung insgesamt zehnmal wiederholen, dabei die Hocke nicht verlassen und zwischen den einzelnen Wiederholungen immer wieder langsam aus der Spannung herausgehen. dpa

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