Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

César-Verleihung

„Timbuktu“ räumt bei Filmpreisen in Paris ab

timbuktu-film-afp
+
Regisseur Abderrahmane Sissako freute sich über sieben César-Trophäen.

Paris - Das Drama „Timbuktu“ hat bei den César-Filmpreisen das Rennen gemacht. Mit Wenders und Schlöndorff wurden gleich zwei deutsche Regisseure ausgezeichnet.

Das Drama „Timbuktu“ hat bei den César-Filmpreisen haushoch abgeräumt. Mit sieben Auszeichnungen, darunter für den besten Film, die beste Regie und das beste Originaldrehbuch, ging der Film des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako am Freitagabend als eindeutiger Sieger hervor. Das Drama handelt von der malischen Stadt Timbuktu, die allmählich von Dschihadisten übernommen wird. Der Film habe viel Cannes zu verdanken, sagte der 53-Jährige. Dort wurde „Timbuktu“ als Weltpremiere im Wettbewerb um die Goldene Palme gezeigt. Das Drama gehört am Sonntag auch zu den Oscar-Favoriten als bester fremdsprachiger Film.

Mit einem César wurden bei der 40. Verleihung der französischen Filmpreise gleich zwei deutsche Regisseure ausgezeichnet. Wim Wenders erhielt für „Das Salz der Erde“ die Trophäe für den besten Dokumentarfilm. Die Hommage an den Fotografen Sebastião Salgado kämpft am Sonntag auch um den Doku-Oscar. Wenders nahm den Preis bei der Zeremonie im Pariser Théâtre du Châtelet nicht persönlich entgegen. Der Preis für das beste adaptierte Drehbuch ging an „Diplomatie“ von Volker Schlöndorff und Cyril Gély, auf dessen gleichnamigem Theaterstück das Kriegsdrama basiert.

Das Duell zwischen den beiden Filmen über den legendären Modeschöpfer Yves Saint Laurent blieb aus. Das Biopic „Saint Laurent“ von Bertrand Bonello, das mit zehn Nominierungen in den Wettbewerb ging, musste sich mit einem César für die besten Kostüme begnügen. Die Trophäe wurde von dem französischen Modeschöpfer Jean Paul Gaultier überreicht - der dabei mit Smoking-Jacke, aber ohne Hose auftrat.

„Yves Saint Laurent“ von Jalil Lespert brachte Pierre Niney den Preis als bester Hauptdarsteller ein. Der 25-jährige Franzose spielt darin den 2008 verstorbenen Modeschöpfer. Die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin ging an Adèle Haenel, Frankreichs aufsteigenden Stern am Filmhimmel. Die 26-Jährige erhielt den Preis für ihre Rolle in „Les Combattants“ (Liebe auf den ersten Schlag) von Thomas Cailley. Der Erstlingsfilm, der die Geschichte einer skurrilen Romanze erzählt, ging mit insgesamt drei Auszeichnungen aus dem Rennen hervor.

Erstmals wurde mit Kristen Stewart eine Schauspielerin aus den USA ausgezeichnet. Die 24-Jährige erhielt für „Die Wolken von Sils Maria“ den Preis als beste Schauspielerin in einer Nebenrolle. In dem Drama ist sie an der Seite von Juliette Binoche zu sehen. Als bester fremdsprachiger Film wurde das Mutter-Sohn-Drama „Mommy“ des Kanadiers Xavier Dolan prämiert.

Die Ehrentrophäe ging an den 54-jährigen US-Schauspieler Sean Penn. Er habe das französische Kino schon immer sehr geschätzt. Es habe zahlreichen Schauspielern und Schauspielerinnen zu ihrem Traum verholfen, sagte der zweifache Oscar-Preisträger.

dpa

Kommentare