Über 200 ehrenamtliche Helfer

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Piding - An den nächsten zwei Wochenenden lockt der Pidinger Christkindlmarkt wieder viele Besucher. Über 200 Ehrenamtliche helfen diesmal mit - denn wie immer ist alles für einen guten Zweck.

Auch heuer helfen am zweiten und dritten Adventwochenende wieder weit über 200 ehrenamtliche Helfer und Künstler aus der Region mit, dass dieser Christkindlmarkt der heimischen Behindertenwerkstätte wieder mit einem riesigen Angebot und Rahmenpro­gramm für die Besucher durchgeführt werden kann. Und das - wie alle Jahre -­ für einen guten Zweck: Der gesamte Erlös des Christkindlmarktes der Lebenshilfe kommt den behin­derten Mitarbeitern der Pidinger Werkstätten zu Gute. Als besonderer Schwerpunkt werden am Markt vielfältige Geschenkartikel und Waren aus Werkstätten für Menschen mit Behinde­rung aus dem gesamten Bundesgebiet angeboten. Kunsthandwerker und Erzeuger regiona­ler Spezialitäten, wie die Landfrauen BGL, werten das reichhaltige Angebot weiter auf.

Viele Musikanten und Weisenbläser bereichern das Programm

Am 8. Dezember geht es los: Pidings 1. Bürgermeister Hannes Holzner wird den traditions­reichen Christkindlmarkt wieder offiziell eröffnen. Zum Auftakt am ersten Marktwochenende sorgen viele bekannte Volksmusikanten, Sänger, Weisenbläser sowie Krampus­ und Perch­tengruppen für das stimmungsvolle Rahmenprogramm. Die Musikschule Teisendorf wird unter der Federführung des Musikschulleiters Manfred Per­chermeier in Fortsetzung einer schönen Tradition mit vielen ihrer Lehrer und Schüler auftre­ten und mit einem bunten Programm das Können der Schüler präsentieren. Am dritten Adventsonntag, dem Abschlusstag des Marktes, wird wieder das Team des Lokalradios Bay­ernwelle Südost eine Hütte übernehmen und darin köstliche Cre­pes für die Besucher – natürlich auch zu Gunsten der Lebenshilfe backen.

Für die kleinsten Marktbesucher wird wieder besonders viel geboten: Eine große Vogel­schau, eine lebensgroße Krippe mit echten Tieren, ein kleiner Streichelzoo, viele Mitmach­ aktionen (z.B. Töpfern und Lebkuchengestalten), Zauberer, Riesentombola, Drechsler­ und Holzbildhauervorführungen, Schmuckbasteln und vieles mehr.

Um den Markt entspannt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen zu können, wird wieder ein kostenloser Bustransfer eingerichtet. Zu jeder halben Stunde fahren die Busse von und zu den Haltestellen Bahnhof Piding und Ortsmitte Piding (RVO­Haltestelle Piding Dorf) sowie zur Haltestelle Bahnhof Hammerau.

Detaillierte Programmhinweise mit den Startzeiten der Darbietungen sind auf der Internet­ seite der Pidinger Werkstätten www.pwlh.de zu finden. Hier können sich Interessierte auch Blicke hinter die Kulissen dieser Einrichtung verschaffen. „Einblicke schaffen“ – ist wieder generell auch das Motto des viertägigen Marktes der Behindertenwerkstätte, der weit mehr ist, als eine Verkaufsveranstaltung von Produkten aus Werkstätten für Mensachen mit Be­hinderung. Im Rahmen der parallel stattfindenden Tage der offenen Werkstatttür können sich die Besucher interessante Einblicke in die Arbeit der Werkstätten in Piding verschaffen: Hier zeigen über 242 Menschen mit Be­hinderung aus dem Landkreis BGL ihr Engagement und erhalten durch Aufträge von Unternehmen aus der Region Selbstvertrauen und Wert­schätzung.

Be­rufliche Förderung und Bildung wird auf anspruchsvollen Arbeitsplätzen in den Bereichen Montage, Industriedienstleistungen, Verpackung, Schreinerei, Metallver­arbeitung, Wäscherei, Küche, Digitale Archivierung und Mailing­Service vermittelt. Zudem werden Dienstleistungen aber auch immer öfter direkt bei Auftraggebern vor Ort erbracht. Dies er­möglicht vielfache Begegnungen von behinderten und nicht behinderten Menschen. Und diese Begegnungen sollen auch beim Christkindlmarkt im Mittelpunkt stehen.

Pressemitteilung Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe BGL

Quelle: rosenheim24.de

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