7. Mühlberger Waldweihnacht

Der "Weihnachts-Traum" im Wald ging weiter

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Waging - Die Mühlberger Waldweihnacht brachte die Augen der Besucher wieder zum Glänzen. Bei besten Wetterverhältnissen wurde wieder Weihnachten mitten im idyllischen Wald gefeiert.

Weihnacht mitten im Wald, in der idyllischen Umgebung der Wallfahrtskirche Mühlberg. Die Gottesmutter, nach der die Walfahrtskirchen auf dem Mühlberg geweiht ist, scheint auch weiterhin beste Verbindungen zu Petrus zu haben. Wieder einmal wurde den Veranstaltern der „Mühlberger Waldweihnacht“ bestes Wetter beschert. Der TSV Waging – hier speziell die Skiabteilung – konnte sich über unzählige Besucher, Klein und Groß, Jung und Alt, aus Nah und Fern freuen. Auch das „Nicht stattfinden“ der Krippenausstellung in der Kirche machte sich kaum bemerkbar, diese musste heuer ausfallen. Die „Macherin“ der Kripperl-Aufbauten, Andrea Hofmann, konnte heuer leider nur die zwei „Mühlberger Kirchen-Kripperl“ zur Schau stellen. Jedoch möchte sie im nächsten Jahr wieder die bewundernswerten Darstellungen um Jesu Geburt aufbauen. Hier geht schon mal die Bitte an die Haushalte in der Umgebung, falls jemand 2014 seine Krippe präsentieren möchte – er möge sich mit Andrea Hofmann in Verbindung setzen.

Im Zentrum der Aktivitäten stand wieder einmal die „Waldbühne“, auf der die vielen Akteure ihre Darbietungen zeigten. Eingestimmt wurde die Veranstaltung von Christine und Willi Huber, die der diatonischen „Ziach“ vorweihnachtliche Klänge in Perfektion entlockten. Ganz kurzfristig konnte man ein selbstverfasstes und choreographiertes Krippenspiel der St. Leonharder Kinder für die Bühne gewinnen. Dieses, sich um einen ganz besonderen Engel handelnde Stück wurde von den „kleinen“ Darstellern mit viel Charme und Witz gespielt. Rosi Hofmann mit ihren Flötenschülerinnen und Schülern verzauberten die vielen Zuhörer mit weihnachtlichen Melodien. Die Kindergruppe des Trachtenvereins mit Elisabeth Wildenhof und Alois Babinger an der Spitze trugen ihr Hirtenspiel vor. Die jungen Schafhirten, sowie das hl. Paar benötigten schier das ganze Areal um die Bühne herum, denn auch das Gebiet, in dem sich die weihnachtliche Geschichte zugetragen hatte, ist sehr weitläufig. Durch die von der Fa. Schalltronic bereitgestellte Technik in Form von Funkmicro´s und Headset´s, war dies jedoch kein Problem. Die Jugendbläser der Blaskapelle Waging unter der Leitung von Claudia Huber erfüllten den Wald mit vorweihnachtlicher Stimmung. Nun kam die „halbe Stunde“ der kleinen Gäste. Der hl. Nikolaus betrat den langsam in die Dämmerung gehüllten Wald, natürlich nicht ohne seinen stetigen Begleiter, den Krampus. Im Umfeld der Bühne war nun kein Durchkommen mehr möglich, denn die vielen Kinder lauschten gespannt den netten, aber auch tiefgründigen Worten des „Bischof´s von Myra“. Mit großen, leuchtenden Augen übernahmen die Kinder aus der Hand vom Krampus ihr kleines Geschenk…so mancher zog es auch vor, diesen finsteren Gesellen lieber nicht anschauen zu müssen, da musste halt dann die Mama oder der Papa als Beistand mitgehen. Mit dem Rhythmus-Chor Fridolfing bekamen die Zuhörer ein weiteres musikalisches „Highlight“ zu Ohren. Die Damen und Herren wurden an einem Keyboard begleitet und begeisterten mit – wie der Name schon sagt – rhytmischen Liedern. Helmut Loipfinger, der wie jedes Jahr seine eigene Auffassung des Zeitgeschehens in eine Geschichte verfasst, bildete den Abschluss der Aufführungen der diesjährigen Waldweihnacht. Alle Akteure wurden von dem großen Publikum mit riesigem Applaus gewürdigt. Hier möchten sich die Veranstalter des TSV Waging noch einmal ganz herzlich bei den Mitwirkenden bedanken, denn alles was hier gezeigt, gespielt und aufgeführt wird, geschieht Ehrenamtlich.

Die durchdachte Organisation sowie die vielen Helfer aus den Reihen des Sportvereines, vor allen der Skiabteilung haben es wieder einmal geschafft, die Menschen an einem herrlichen Ort zusammen zu führen. Für ein paar Stunden konnte man dem vorweihnachtlichen Getümmel entkommen und der sich nicht zu verschweigenden Hektik entziehen. Das unwegsame Gelände stellt jedes Jahr eine neue Herausforderung an die „Macher“ um Chef-Organisator Beppo Hofmann. Dieser betonte, dass gerade heuer seine Mitstreiter viel leisten mussten, da er selber erst in der Nacht zum Sonntag von einem Turnwettkampf in Westfalen zurück gekommen war. Dort waren zwei Waginger Kunstturnerinnen bei einem Aufstiegswettkampf der deutschen Turnliga im Einsatz.

Pressemitteilung TSV Waging am See

Quelle: rosenheim24.de

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