Das Faschingsprinzenpaar Traunstein

Josef II. und Simona I. regieren im Fasching

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Das neue Faschingsprinzenpaar Josef II. und Simona I. der Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer mit Oberbürgermeister Christian Kegel (rechts) und Blau-Weiß-Präsident Martin Litwinschuh

Traunstein - Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer stellten ihr Faschingsprinzenpaar 2019 vor.

Die Quelle an ansehnlichen Menschen in der ehemals selbstständigen Gemeinde Kammer scheint schier unerschöpflich, denn auch in diesem Jahr ist es den Faschingsfreunden Blau-Weiß Kammer wiederum gelungen, ein schönes und attraktives Faschingsprinzenpaar zu finden. 

Im großen Festsaal beim Jobst in Rettenbach nahm Oberbürgermeister Christian Kegel im Beisein zahlreicher Faschingsnarren die Krönung Seiner Tollität Josef II. und Ihrer Lieblichkeit Simona I. vor. Simona, angehende Heilpflegerin für Behinderte, hat sozusagen eine „klassische“ Faschingskarriere durchlaufen. 

Das „Faschings-Gen“ sog sie quasi mit der Muttermilch ein, denn ihre Eltern waren bereits 1998 Faschingsprinzenpaar bei den Kammerer Faschingsfreunden. Danach machte sie in der Kindergarde, der Jugendgarde und der Showtanzgruppe mit. Als „Krönung“ folgte jetzt die Inthronisation zur Faschingsprinzessin. 

Josef II. war ebenfalls in der Kammerer Showtanzgruppe aktiv dabei. Was ihn für den Einsatz in der Faschingszeit auszeichnet, sind seine vielseitigen Talente. Er ist nämlich Landwirt, Maurer und Holzknecht. Der Oberbürgermeister fand die Krönungsfeier wieder schön und hochspannend, denn wie immer spannte Blau-Weiß-Präsident Martin Litwinschuh das Publikum lange auf die Folter, ehe er das Geheimnis lüftete, wer die Nachfolge des letztjährigen Faschingsprinzenpaars Max I. und Andrea III. antreten würde. 

Das neue Faschingsprinzenpaar Josef II. und Simona I. der Faschingsfreunde Blau-Weiß Kammer mit Blau-Weiß-Präsident Martin Litwinschuh (links).

Kegel gratulierte dem neuen Faschingsprinzenpaar namens der Stadt Traunstein. Sie hätten eine besonderes lange Zeit, um den Fasching zu genießen. Den Faschingsfreunden Blau-Weiß Kammer sei es wieder gelungen, ein wunderbares und schönes Faschingsprinzenpaar zu finden. Im Anschluss an der Krönung hatten die zahlreichen Faschingsvereine die Gelegenheit, dem neuen Faschingsprinzenpaar zu huldigen, wobei sie es reichlich mit Blumen, Sekt und Spirituosen versorgten. 

Gekommen waren die Faschingsfreunde Chieming, die Grabenstätter Faschingsgarde, die Faschingsfreunde Rot-Blau Berchtesgaden, die Salzburger Faschingsgilde, die Veitsgroma Zunft Traunstein, „Sing Sang“ Teisendorf, der Faschingsverein „So Halunke“ Waging, die „Elfer“ Trostberg sowie die Freunde der Fünften Jahreszeit aus Nußdorf. Selbstverständlich hatte auch das „alte“ Faschingsprinzenpaar die Möglichkeit, sich von ihrer Narrenschar zu verabschieden. 

Ihre humorvolle Abschiedsrede „garnierten“ Max I. und Andrea II. mit lustigen und pikanten Anekdoten. Bei rund 40 Auftritten und Empfängen, bei denen sie kreuz und quer durch das Land fuhren, konnten sie die Faschingssaison in vollen Zügen genießen. Der Fasching endete für den Faschingsprinzen beim Kehraus von Blau-Weiß Kammer wie immer „tödlich“. Aber bei den Narren ist ja nicht alles so ernst gemeint, wie der höchst lebendige Max unter Beweis stellte. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte die „1612er-Musi“. Die Namensgebung soll angeblich nichts mit der Präferenz für das „Zwicklbier“ einer Traunsteiner Brauerei zu tun haben, denn welcher Musikant trinkt schon Alkohol? 

Bjr

Quelle: chiemgau24.de

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