Ein Feuerwerk aus Show, Tanz und Akrobatik

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Grabenstätt - Am Sonntag genossen zahlreiche Besucher in der Mehrzweckhalle beim Gardetreffen ein spektakuläres Showprogramm aus Tanz, Akrobatik und Schauspiel.

Vier Stunden lang genossen die Besucher in der bis auf den letzten Platz gefüllten Grabenstätter Sport- und Mehrzweckhalle am vergangenen Sonntag ein spektakuläres Showprogramm aus Tanz, Akrobatik und Schauspiel und das vor der Kulisse der einladenden heimischen Bergwelt. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute und Schöne ist so nah, dachte sich wohl die Grabenstätter Faschingsgarde mit Blick auf ihre letztjährigen Ausflüge ins antike Rom, nach England und Las Vegas und setzte diesmal bei der Motto-Wahl ganz auf das wunderschöne Bayernland.

Nach der Begrüßung durch die Präsidentin der gastgebenden Faschingsgarde Grabenstätt, Gabi Zaiser, und dem Vorsitzenden des TSV Grabenstätt, Roman Metzner, war es traditionell der „Veitsgroma-Zunft" aus Traunstein vorbehalten, die Veranstaltung mit Fanfarenzug, Kinder- und Jugendgarde, Gardemädels und den Power-Frauen zu eröffnen. Ihre Grabenstätt-Premiere feierte anschließend die Kinder- und Jugendgarde des Faschingskomitees Laufen, die die Gäste gleich zu Beginn mit einem fetzigen Andreas-Gabalier-Lied und dem WM-Song von Andreas Bourani zum Mittanzen und Feiern animierte. Nach diesem „farbenfrohen und bunten Auftritt“, wie der unterhaltsame Moderator Thomas Watzl schwärmte, begeisterte die Jugendgarde von Sing Sang Teisendorf bei ihrer ersten Vorführung vor großem Publikum.

Die Prinzengarde ließ einen beeindruckenden Gardemarsch folgen. Bevor es in die erste Pause ging, entführte die Grabenstätter Kinder- und Jugendgarde unter der Leitung von Alexandra Zaiser, Stefanie Steinberger und Julia Rett die Besucher in die bunte Märchenwelt von „Tausendundeine Nacht“. Dabei setzten sie so viele orientalische Reize, dass die Besucher gar nicht wussten, wo sie zuerst hinsehen sollten. „Unsere Jüngsten gehen noch nicht einmal in die Schule“, freute sich Gabi Zaiser nach der famosen Darbietung. Der einzige Bub schien es derweil sichtlich zu genießen, sich von seinen Dienerinnen von der Bühne tragen zu lassen. Zu einem großartigen Gardetreffen gratulierte der Grabenstätter Bürgermeister Georg Schützinger der heimischen Faschingsgarde und ihrem Nachwuchs und wünschte allen Teilnehmern im laufenden Fasching noch viele erfolgreiche Auftritte.

Gardetreffen in Grabenstätt

„Vorhang auf und Bühne frei“ hieß es nach der Pause für die Faschingsfreunde "Blau-Weiss-Kammer“ mit ihrem ansehnlichen Prinzenpaar Valentin I. und Miriam I. Auch ihre anderen Tanzpaare sowie die Kinder- und Jugendgarde wussten vollends zu überzeugen. Auf eine traumhafte Reise "Vom Land der aufgehenden Sonne zum Land des Lächelns" ging es mit „Die Elfer“ in Trostberg, die alles aufboten, was bei ihnen Rang und Namen hat. Demnächst werde man sich revanchieren und den Trostbergern einen Besuch abstatten, versprach Gabi Zaiser und gab nach deren Kung-Fu-Einlage „den Ring frei“ für ihre eigene Garde. Diese sollte in den folgenden Minuten einen optischen und choreografischen Höhepunkt an den anderen reihen. Besonders lauter Jubel brandete auf, als die Gipfelstürmerinnen um Alexandra Zaiser im schicken blauen Dirndl – mit und ohne starke Männerhände – die steilsten Felswände durchstiegen. Sportlich ging es im dritten Programmteil mit Blau-Weiss-Kammer weiter, die bei ihrer modernen Schwarzlichtshow die heimischen Berge mit den Skiern erkundeten, ihre Klasse aber auch beim Fußball, Basketball und Boxen demonstrierten.

Ganz traditionell „Ab auf die Piste“ ging es mit der Tanzgruppe Heiligkreuz. Anschließend folgte auf der Hütte der akrobatische Après-Ski. Den Faschingsfreunden Chieming war es vorbehalten, zum Abschluss des Gardetreffens noch einmal ordentlich „Partyfieber“ zu verbreiten. Davon ließ man sich auch nach fast vier Stunden Show, Tanz und Akrobatik gerne anstecken. Wie es sich gehört, wechselten auch einige Orden und Geschenke den Besitzer.

mmü

Quelle: rosenheim24.de

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