Sicherheit geht beim Gaudiwurm vor

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Vagen: Trotz aller Gaudi: Die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher beim Faschingszug in Vagen am Sonntag, 6. März, geht vor, so der Tenor der Faschingsgilde Vangen.

"50 Gaudiwagen beim Faschingszug sind genug, mehr geht einfach nicht", sagte Gildepräsident Thomas Gerbl zu Vertretern von Vereinen und Institutionen, die sich an der Teilnahme am Faschingszug in Vagen interessierten.

Warum der Abend als Pflichtversammlung deklariert wurde, erklärte Gerbl so: Vor zwei Jahren waren über 60 Faschingswagen in Vagen, so dass ein regulärer Ablauf durch die Ortschaft nicht mehr möglich gewesen sei. Die Fahrzeuge seien mehr gestanden, als dass sie sich bewegt hätten - sehr zum Ärger der Besucher.

Dies soll, so der Gildepräsident, heuer nicht mehr der Fall sein. Darum mussten sich alle Interessenten bei dieser Versammlung schriftlich anmelden. Es werden nur noch die angemeldeten Fahrzeuge zugelassen. "Der Vagener Faschingszug ist somit bereits ausgebucht", erklärte der Gildepräsident.

Neben den angemeldeten Fahrzeugen werden sechs Faschingsgilden aus dem Landkreis, sechs Musikkapellen und 30 Fußgruppen das bunte Bild des Gaudiwurms prägen.

Den Teilnehmern wurde nahegelegt, die Sicherheitsbestimmungen gemäß der Auflagen vom Landratsamt, die in gedruckter Form ausgehändigt wurden, einzuhalten. Bei Zuwiderhandlungen werden die Verursacher von Unfällen regresspflichtig gemacht. Die Ordnungskräfte werden, so Zugleiter Michael Zistl, vor Beginn des Zugs ein wachsames Auge darauf richten, ob das Fahrzeug den Sicherheitsbestimmungen (Verkehrs- und Betriebssicherheit) entspricht und auch angemeldet ist. Der Verantwortliche muss mit seiner Unterschrift dafür garantieren.

Gänzlich untersagt sind offene Feuerstellen sowie heißes Wasser, Feuerwerkskörper, Schall- und Böllervorrichtungen. Außerdem werden auch die auf dem Fahrzeug befindlichen Notstromaggregate dahingehend überprüft, ob diese mit Benzinmotoren angetrieben werden. Sollte dies der Fall sein, wird das Fahrzeug unverzüglich aus dem "Verkehr" gezogen.

Auch Pferdegespanne oder Reiter sind ausgeschlossen. Dagegen sind Pressluftkanonen mit Konfetti-Papier erlaubt. Beim Betrieb darf die Kanone nicht auf Personen gerichtet werden.

Wie vom Präsidium zu erfahren war, ist für die Besucher auch nach dem Zug für Unterhaltung gesorgt. Beim Gasthof Schäffler stehen Zelte bereit, in einem sorgt die Band Crunchy Nuts für Stimmung, im zweiten Zelt lassen ältere Besucher und Freunde bayerischer Blasmusik den Tag ausklingen.

Außerdem sind auch Getränke- und Brotzeitstände im Bereich der Ortschaft aufgebaut. Parkplätze stehen an den Ortseingängen zur Verfügung.

wü/Mangfall-Bote

Quelle: rosenheim24.de

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