Ein Abend voller Tanz und Akrobatik

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Bad Aibling - Premiere im Aiblinger Kurhaussaal: Erstmals ging dort der Gildeball über die Bühne.

Faschings-Special:

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Die Aufregung war den Verantwortlichen anzusehen. Das beinahe spürbare Herzklopfen nahm jedoch stündlich ab. Kein Wunder, die Narren hatten sich sieben namhafte Gilden aus der Nachbarschaft, dem Inntal, aus Wasserburg und dem Chiemgau eingeladen.

Gildeball in Bad Aibling

Mit Martin Biechl und Robert Krämer hatte die Aiblinger Faschingsgilde gleich zwei Hofmarschälle aufgeboten. Als ehemalige Vorstände und Prinzen haben sie die Redegewandtheit nicht verlernt und das aktuelle Geschehen noch immer fest im Griff. Auch die guten Verbindungen zu den auswärtigen Gruppen scheinen nie abgerissen zu sein.

Chiemseenixen in Bad Aibling

Und die Gäste sind zum ersten Gildeball mit allem gekommen, was sie aufbieten konnten. Das konnte sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Fesche und charmante Prinzenpaare, tänzerisch talentierte und ausgesprochen gut ausschauende Gardemädchen, die ihre Beine durch die Luft wirbeln ließen, als ob sie die berühmte Tanzschule in Las Vegas besucht hätten.

Jede Gilde hatte ihren Hofmarschall mitgebracht, die Gäste erfuhren gewissermaßen aus erster Hand allerhand darüber, wie die Themen ausgewählt werden, die Vorbereitungen laufen, die Auftritte ankommen.

Vor großem Publikum durften sich zu Beginn die kleinen Aiblinger Moorhexen in ihren bunten Kostümen zeigen. Wer weiß, ob nicht schon in den nächsten Jahren eines der Mädchen der großen Garde angehört?

Spätestens als die Falkensteiner Ritter und Burgfrauen aus Flintsbach ihre Umhänge in die Saalecke des Kurhauses geworfen hatten, war tänzerisches Temperament angesagt. "Prienarria", die Faschingsgilde vom westlichen Chiemseeufer, zeigte eine zehnminütige Show mit akrobatischen Elementen. Von einer Schiffsreise in den sonnigen Süden träumte die Wasserburger Stadtgarde. Sie wollte so anscheinend dem oft hochwasserführenden Inn aus dem Weg gehen.

"Vogtareuth rockt die Oper" haben die Faschingsfreunde aus dem unteren Inntal ihre Vorstellung vielsagend überschrieben. Aus der Nachbarstadt Kolbermoor war der Faschingsverein Mangfalltal gekommen. Mit ihren Mädchen wollten sie zur gemeinsamen Beach-Party einladen. Aschau im Chiemgau und die Chiemsee-Nixen aus Bernau brannten ein tänzerisch heißblütiges Feuer ab. Scharfer Paprika war fast zu spüren, verführerische Blicke wurden in das Publikum geworfen.

Die Gastgeber aus der Mangfallstadt waren über soviel Ehrerweisung hocherfreut. Auch sie zeigten mit Darbietungen, dass Aibling zu den Hochburgen des Faschingsvergnügens gehört. Mit ihrem Prinzenpaar haben sie ein natürlich-charmantes Aushängschild.

me/Mangfall-Bote

Quelle: rosenheim24.de

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