Gipfeltreffen mit dem Erzbischof

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Erzbischof Marx (Andreas Spöttl) und Landesbischof Dr. Friedrich (Dekan Speckbacher) nachdem sie aus ihrem Traum erwachten.

Bad Aibling - Beim traditionellen Faschingsball im Pfarrheim von St. Georg war wieder die Hölle los.

Fast sieben Stunden dauerte die Faschingsgaudi, zu der Dekan Hans Speckbacher die zahlreich aus Willing, Berbling, Westerham, den Pfarreien Mariä Himmelfahrt und St. Georg angereisten Gäste begrüßte.

Er selbst hatte sich mit Rucksack, einem Stück Seil (Glockenseil?) und im Luis-Trenker-Look bekleidet. Willkommen waren auch die Pfadfinder, die beim Aufbau der Dekoration behilflich waren. Grußworte waren eingangs auch von der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und "Hüttenwirtin" Hedi Westphal zu hören, die das Fest organisiert hatte.

An der Konferenz beteiligten sich Elke Netscher (von links), Dekan Speckbacher, Sonja Schmid, Praktikant Andreas Spöttl, Jutta Frei-Häckl und Josef Doll.

Mit einem schwungvollen Walzer gaben die Musiker der "Mirage-Band" den Tanzboden frei, auf dem sich neben noblen Damen und urigen Typen aus dem Gebirge auch Wikinger, Jäger mit ihren Trophäen, eine höllisch aussehende Teufelin und die viel bekannte, aus der Schweiz angereiste Heidi bewegten. Schlag auf Schlag ging es mit den Auftritten der Endorfer Garde mit Prinz Roland I., galanter Gentleman des klaren Durchblicks, und Prinzessin Kerstin I., charmante Lady vom Exportschloss. Nach einigen schweißtreibenden Tänzen bewegte sich dann eine Gruppe Mädchen vom TuS Bad Aibling schwungvoll auf dem glatten Parkett. Nicht lange ließen Prinzessin Steffi I. und Prinz Hubert II. mit der Aiblinger Garde auf sich warten.

Dekan Hans Speckbacher auf dem Parkett mit einer Blondine aus dem Pfarrbüro.

"Geehrt" fühlten sich die Ballgäste, dass sie bei einer streng gehaltenen Konferenz mit Erzbischof Reinhart Marx (Andreas Spöttl) und Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (Hans Speckbacher) dabei sein durften. Für die Lutheraner debattierten Martina Luther (Elke Netscher) und Superindententin Johanna Krahnvogel (Sonja Schmid) mit. Gewichtig waren die Worte von Georgine Himmelreich (Jutta Frei-Häckl) und Pfarrer Seidenspeck (Josef Doll), die sich mit Marx für die Katholiken ins Zeug legten. Es gab eine Reihe von Maßnahmen, die die Konferenzteilnehmer ändern wollten. Die Lutheraner wünschten sogar einige Sakramente der Katholiken abzuschaffen. In der Diskussion war auch das Zölibat. "Bewahre uns vor der Einsicht, wir sind ja Bayern", so der abschließende Wunsch von Friedrich, der mit Marx aus einem tiefen Schlaf erwachte und feststellte, dass sie nur geträumt hatten. Gedauert hat das Faschingstreiben bis um 2 Uhr früh, nachdem die Musiker sieben Zugaben "serviert" hatten.

og/Mangfall-Bote

Quelle: rosenheim24.de

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