2. Pfarrfasching übertrifft Erwartungen

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Ampfing - "Die Narren an die Macht" hieß es beim zweiten Pfarrfasching im Ampfinger Pfarrheim. Ein Höhepunkt wurde dabei vom nächsten gejagt. Hier die Bilder:

Ausgerichtet wurde vom Pfarrgemeinderat in Ampfing der zweite Pfarrfasching, im Pfarrheim. Obwohl sich der Kartenvorverkauf eher mäßig vorantrieb, übertraf die Veranstaltung zum Schluss mit einem bis auf die letzten Plätze gefülltes Pfarrheim, alle Erwartungen. Die erste Tanzrunde eröffnete Pfarrer Martin Ringhof- der dieses mal als Jack Sparrow, sein Unwesen trieb, mit der Gattin des Bürgermeisters, Christl Wimmer. Im Lawinensystem beim sogenannten Lawinenwalzer, führten die beiden nach und nach alle Gäste auf die Tanzfläche.

Die „Strohmandl“ sorgten nicht nur für volle Tanzflächen sondern prüften auch die Fitness der Gäste. So mussten sich die Herren als auch die Damen im Schuhplatteln und Walzer in der Hocke, beweisen. Als krönenden Abschluss der ersten Tanzrunde wurde dann fast bis zum Abwinken der „Zillertaler Hochtzeitsmarsch“, getanzt. Überhaupt hatten die beiden Musiker den ganzen Abend den richtigen Mix aus Evergreen, Modernen, Volkstümlichen und Rockigem gefunden, denn stets war die Tanzfläche sehr gut belegt. Für den ersten Höhepunkt des Abends kündigte Dieter Steinböck, den Scheich und Großmogul „Allemallacha“ (Matthias Brandstetter) an. Aus dem fernen Osten ist er gekommen um den TSV Ampfing, zu kaufen. In Gedichtform baute er viele Namen von Persönlichkeiten, des Ampfinger Gemeindelebens in seine Vertragsbedingungen ein. Ob zum Schluss die Übernahme geklappt hat, ist leider nicht bekannt.

Ein weiter Höhepunkt war der Auftritt der fünf geplagten Kirchenmäuse der Katholischen Frauengemeinschaft Ampfing/ Salmanskirchen. Sie erzählten über den schwierigen Alltag in einer Kirche. Angefangen vom Messner über den Pfarrer bis hin zum Bürgermeister, wussten Sie viel zu erzählen. Den Abschluss der Aufführungen bildete nochmals die Katholische Frauengemeinschaft, mit einem Sketch bei dem es um ein Bewerbungsgespräch für eine Pfarrersköchin, handelte. Pfarrer Martin Ringhof, fand leider keinen Gefallen an den sich zu bewerbenden Damen und bat für die göttliche Eingebung auch weiterhin seinen Haushalt alleine führen zu dürfen.

Um Mitternacht wurden dem Feiervolk als Stärkung frische Weißwürste serviert um bis in die frühen Morgenstunden an Bar und Tanzfläche durchzuhalten.

Stn

Quelle: innsalzach24.de

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