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GEZ

Befreiung vom Rundfunkbeitrag: Wie weit ist es rückwirkend möglich?

Manche Menschen können sich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Auch rückwirkend ist das noch möglich.

In bestimmten Fällen, können Sie von der Zahlung des Rundfunkbeitrags befreit werden – zum Beispiel, wenn Sie Sozialhilfe beziehen oder Ihr Einkommen sehr niedrig ist. Allerdings werden Sie nicht automatisch von der Zahlung befreit. Sie müssen in jedem Fall einen Antrag stellen und entsprechende Nachweise erbringen. Das Datum des Leistungsbeginns bestimmt, ab wann Sie von der Beitragspflicht befreit werden. Auch rückwirkend ist das noch möglich, doch wie lange?

Befreiung vom Rundfunkbeitrag: Rückwirkend bis zu drei Jahre möglich

Eine rückwirkende Befreiung des Rundfunkbeitrags ist seit Januar 2017 für die jeweils vergangenen drei Jahre möglich. Allerdings benötigen Sie für den gesamten Zeitraum die notwendigen Belege. Wenn Sie etwa Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II erhalten, müssen Sie Ihre Bescheinigung oder den Bewilligungsbescheid des geltend zu machenden Zeitraums vorzeigen. Wenn Sie die Unterlagen verlegt haben und nicht mehr finden, fragen Sie bei der jeweiligen Behörde nach – normalerweise stellen diese Ihnen die Papiere ohne Probleme erneut aus.

Je nachdem, welcher Grund sich für die Befreiung bei Ihnen ergibt, benötigen Sie einen entsprechenden Bescheid. Eine Übersicht darüber, in welchen Fällen Sie einen Anspruch haben und welche Nachweise Sie einreichen müssen, finden Sie auf der Webseite des Rundfunkbeitrags. Wer kein Radio, Fernsehen oder Internet nutzt, hat übrigens keinen Anspruch auf eine Befreiung.

Die Zeit vor dem Euro: Wer kennt diese Währungen noch?

Belgische Franc
Vor dem Euro und zwar von 1832 bis 2001 war die Währung Belgiens der Belgische Franken bzw. Belgische Franc. © Johan/Imago
Belgische Franken
Während er in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens Franken genannt wurde, war er in Deutschland und Österreich meist als Franc bekannt. 1 Franc ergab 100 Centimes. © Paolo77/Imago
D-Mark-Scheine und Pfennigmünzen
Diese Scheinchen und Münzen dürften Ihnen bekannt vorkommen. Haben Sie noch D-Mark und Pfennig zuhause? © Imago
Estnische Krone
Von 1928 bis 1940 und von 1992 bis 2010 war die Estnische Krone die Währung Estlands. In der Zeit dazwischen war Estland von der Sowjetunion annektiert worden – zur gemeinsamen Währung wurde der Sowjetische Rubel. Seit dem Beitritt Estlands am 1. Januar 2011 in die Europäische Währungsunion zahlt man in dem baltischen Staat mit Euro. © Johan/Imago
Finnische Mark
Die Finnische Bank tauschte noch bis Ende Februar 2012 Finnische Mark und Pfennig in Euro um. Seitdem hat die Währung, die umgangssprachlich in Deutschland auch Finnmark genannt wurde, nur noch Sammlerwert.  © Janusz Pienkowski/Imago
Französische Franc
Der Französische Franc, ehemalige Währung in Frankreich, zirkulierte auch in Monaco parallel zum Monegassischen Franc und war einziges gesetzliches Zahlungsmittel in Andorra. © Marek Uliasz/Imago
Monegassischer Franc
Der Monegassische Franc des Fürstentums Monaco war paritätisch an den Französischen Franc gebunden und auch in Frankreich gesetzliches Zahlungsmittel, da eine Währungsunion zwischen Monaco und Frankreich besteht. © Ivan Vdovin/Imago
Griechische Drachme
Die Drachme gilt als älteste Währungseinheit der Welt, denn schon in der Antike zahlte man mit Drachmen. Mit der Einführung des Euro ging in Griechenland eine Ära zu Ende. © CSP_majaan/Imago
Irischer Pfund
Beim Irischen Pfund galt, ebenso wie beim Britischen Pfund, 100 Pence = 1 Pfund. © Schöning/Imago
Italienische Lira
Mit Italienischer Lira bezahlte man vor der Einführung des Euro in Italien, San Marino und in der Vatikanstadt. © Imago

Wie lange ist man vom Rundfunkbeitrag befreit?

Die Dauer der Befreiung vom Rundfunkbeitrag richtet sich nach der Gültigkeitsdauer Ihres Leistungsbescheids. Sollte letzterer unbefristet sein, müssen Sie dennoch nach drei Jahren einen neuen Antrag auf eine Befreiung des Rundfunkbeitrags stellen. (ök)

Rubriklistenbild: © Imago

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