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Coronakrise

Kinderfreizeitbonus: 100 Euro je Kind für Familien - wann das Geld ausgezahlt wird

Viele Familien mit wenig Einkommen bekommen ab August eine einmalige Unterstützung von 100 Euro pro Kind. Manche müssen das Geld allerdings erst beantragen.

Ab August bekommen Familien mit geringem Einkommen eine Extra-Zahlung von einmalig 100 Euro je Kind, den sogenannten Kinderfreizeitbonus. Der Bonus kann für Ferien-, Sport- und Freizeitaktivitäten eingesetzt werden. Das Geld bekommen Familien mit minderjährigen Kindern* und Jugendlichen, die zum Beispiel auf Hartz-IV oder Wohngeld angewiesen sind. Der Freizeitbonus ist Teil des „Corona-Aufholprogramms“, mit dem Bund und Länder die Langzeitfolgen der langen Einschränkungen im Bildungs- und Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche zumindest abmildern wollen.

Bei Hartz IV, Anspruch auf Wohngeld oder den Kinderzuschlag

Konkret ist der Kinderfreizeitbonus für Familien gedacht, die auf Hartz IV angewiesen sind, Anspruch auf Wohngeld oder den Kinderzuschlag haben oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schilderte.

Lesen Sie zudem: Aufgepasst: Das bedeutet der Kinderbonus für Ihre Steuererklärung.

Wer muss den für den Kinderfreizeitbonus einen Antrag stellen?

Automatisch, sprich ohne Antrag, fließt das Geld dabei an jene Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten, wie BR Online berichtet. Denn sie seien bei der Familienkasse schon als Anspruchsberechtigte bekannt. Automatisch gehe das Geld ebenfalls an Familien, die Hartz-IV-Leistungen erhalten oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Familien, die Wohngeld oder Sozialhilfe bekommen, aber keinen Kinderzuschlag erhalten, müssten hingegen einen Antrag stellen. „Er kann formlos gestellt werden, er muss also keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Die Familien müssen aber nachweisen, dass sie im August 2021 Wohngeld oder Sozialhilfe bekommen. Das können sie etwa mit einer Kopie des Bewilligungsbescheides tun“, informiert BR.de. Weiter heißt es in dem Bericht: „Diejenigen, die einen Antrag stellen müssen, schicken ihn an ihre zuständige Familienkasse. Ihre Adresse steht auf dem Bescheid fürs Kindergeld.“ Ein entsprechendes Formular hat die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit auch auf ihrer Homepage zur Verfügung gestellt, wo sich unter anderem auch Informationen darüber finden, was man einem solchen Antrag gegebenenfalls noch als Nachweis beifügen muss.

Weitere Infos zum Kinderfreizeitbonus, erfahren Sie auch hier

Wann wird der Kinderfreizeitbonus ausgezahlt?

Bei jenen Familien, die den Kinderzuschlag beziehen, und deshalb keinen eigenen Antrag stellen müssen, fließt der Kinderfreizeitbonus BR Online zufolge im August nach der Zahlung des Kinderzuschlags. Bei jenen wiederum, die einen Antrag stellen müssen, fließe das Geld „frühestens ab August. Möglicherweise wird es auch später überwiesen, wenn der Antrag bearbeitet ist.“ Wenn die Eltern getrennt seien, werde das Geld dem Elternteil überwiesen, der das Kindergeld erhalte. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Kindergeld und Kinderfreibetrag: Wie Eltern künftig Steuern sparen können.

Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

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Wer regelmäßig mit dem Rad anstatt mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss weniger Benzin zahlen. Dadurch bleibt Ihnen Ende des Monats viel Geld übrig - bis zu 200 Euro mehr.
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Wer nur mit Karte zahlt, verliert irgendwann den Überblick über seine Finanzen. Am Ende des Monats wundert man sich dann, wieso so viel Geld vom Konto abgebucht wurde. Gewöhnen Sie sich an, vor allem Kleinstbeträge mit Bargeld zu zahlen. Dadurch achten Sie mehr aufs Geld und sparen so schon mal bis zu 100 Euro im Monat.
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Besonders im Sommer ist kaltes Leitungswasser mit Früchten oder Zitronen eine Wohltat. Zudem ist es auf Dauer günstiger, als ständig Limonaden & Co. zu kaufen. Wer darauf verzichtet, kann mit einem Plus von 50 Euro auf dem Konto rechnen.
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In den Urlaub fahren entspannt - aber nur, wenn er nicht zu sehr ins Geld geht. Nutzen Sie Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote statt im Reisebüro zu buchen. Dadurch zahlen Sie bei einer Reise schon mal 200 bis 300 Euro weniger.
In den Urlaub fahren entspannt - aber nur, wenn er nicht zu sehr ins Geld geht. Nutzen Sie Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote statt im Reisebüro zu buchen. Dadurch zahlen Sie bei einer Reise schon mal 200 bis 300 Euro weniger. © Pixabay

Rubriklistenbild: © Sven Simon/imago

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