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Bei geringem Einkommen

Kinderzuschlag 2022: So viel Geld gibt es für betroffene Familien

Entlastung für Familien
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Der Kinderzuschlag ist leicht gestiegen.

Der Kinderzuschlag ist zum 1. Januar 2022 gestiegen – allerdings nur leicht. Die Ampel-Koalition hat weitere Maßnahmen zur Unterstützung zahlreicher Familien angekündigt.

Der Kinderzuschlag, eine Leistung zusätzlich zum Kindergeld für Familien mit geringem Einkommen, ist zum Jahreswechsel leicht erhöht worden. Er stieg zum 1. Januar 2022 von 205 Euro um 4 Euro auf bis zu 209 Euro pro Monat und Kind. Der Kinderzuschlag werde für jedes Kind einzeln berechnet, informiert die Bundesagentur für Arbeit unter anderem auf ihrer Internetseite. „Sie erhalten monatlich höchstens 209 Euro pro Kind. Bei mehreren Kindern wird ein Gesamtbetrag ausgezahlt.“

Anspruch auf Kinderzuschlag?

Der Kinderzuschlag soll Eltern dabei helfen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch nicht alle Familien haben einen Anspruch darauf. Mehr darüber, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, erfahren Sie hier*.

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Familien: Kindergrundsicherung kommt – was steht im Koalitionsvertrag?

Kritikern geht die Erhöhung nicht weit genug. Was ist in der Zukunft zur Unterstützung von Familien mit geringem Einkommen noch geplant? Im Koalitionsvertrag hatten sich SPD, FDP und Grüne auf eine Kindergrundsicherung geeinigt. Geplant ist, dass bei einer solchen Kindergrundsicherung bisherige finanzielle Unterstützungsleistungen wie das Kindergeld und Leistungen für Kinder in Hartz-IV-Haushalten gebündelt werden. Die Kindergrundsicherung solle vor allem Familien mit wenig Geld entlasten, hieß es. Mehr darüber, was dem Koalitionsvertrag zufolge vorgesehen ist, erfahren Sie hier*.

Noch blieben viele Fragen offen. Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) kündigte einem Bericht des Handelsblatts (Stand: 16. Dezember) zufolge an, dass bereits Anfang 2022 die im Koalitionsvertrag vereinbarte Arbeitsgruppe unter Leitung des Bundesfamilienministeriums eingesetzt wird, um die Kindergrundsicherung auf den Weg zu bringen. „Sie hat schwierige Fragen an den zahlreichen Schnittstellen der unterschiedlichen Leistungen zu lösen“, wird Spiegel in dem genannten Bericht auf handelsblatt.com zitiert. „Das wird sicher einige Zeit benötigen.“

Auch interessant: Familienministerin kündigt bezahlten Urlaub für Eltern direkt nach der Geburt an

Kinder-Sofortzuschlag für Familien angekündigt – Familienministerin erklärt die Pläne

Die Bundesministerin hat außerdem einen Sofortzuschlag für Kinder aus einkommensarmen Familien angekündigt, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) Anfang Dezember berichtet hatte. Der Sofortzuschlag soll Empfängern von Hartz IVSozialhilfe oder Kinderzuschlag zugute kommen, bis die Ampel-Koalition ihr umfassenderes Projekt der Kindergrundsicherung umsetzt, schilderte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) anlässlich des Berichts zum Zeitpunkt über die Pläne. Der von den Ampel-Parteien geplante Sofortzuschlag für Kinder in ärmeren Familien solle nach Spiegels Darstellung nach Alter gestaffelt werden. „Die genaue Höhe werden wir noch festlegen“, erläuterte die Bundesfamilienministerin demnach in dem Interview mit dem RND. Auf die Frage, ob der Zuschlag 10 bis 25 Euro pro Kind und Monat betragen solle, antwortete sie: „In diese Richtung geht es.“ Nach ihren Angaben würden 2,7 Millionen Kinder in Deutschland davon profitieren. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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