Brückentage: So viel Urlaub ist 2012 drin

Berlin - Arbeitnehmer können sich auf 2012 freuen - jedenfalls was die Urlaubsplanung angeht. Denn einige Feiertage lassen sich im kommenden Jahr ohne großen Aufwand mit Brückentagen zu einem Kurzurlaub ausbauen.

So etwa der Tag der Arbeit (1. Mai), der auf einen Dienstag fällt, oder die beiden Weihnachtsfeiertage am Dienstag und am Mittwoch. Da in vielen Betrieben die Urlaubsplanung und damit das Rennen um die begehrten Brückentage begonnen hat, lohnt sich ein strategischer Blick in den Kalender 2012.

Zwar beginnt das Jahr wenig arbeitnehmerfreudlich - der 1. Januar fällt auf einen Sonntag. Aber Beschäftigte in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt, die den Feiertag “Heilige Drei Könige“ am 6. Januar (Freitag) begehen, können sich schon wenig später über ein verlängertes Wochenende freuen, ohne einen einzigen Urlaubstag opfern zu müssen.

Weiter geht es mit der Freizeitplanung an Ostern: Wer vier freie Tage in den Urlaubsplan einträgt, hat vom 6. (Karfreitag) bis einschließlich 15. April frei. Und wenige Wochen später lässt sich über den 1. Mai mit einem Urlaubstag eine viertägige Erholungszeit einplanen. Das gilt auch für Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 17. Mai): Wer vier Urlaubstage einsetzt, bringt es gleich auf neun Tage Freizeit (12. bis 20. Mai).

Für den gleichen Zeitraum kann man der Arbeit fernbleiben, wenn man nach Pfingstmontag (28. Mai) vier Urlaubstage einreicht. In der darauffolgenden Woche bietet Fronleichnam (Donnerstag, 7. Juni) den Arbeitnehmern in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Teilen Sachsens sowie Thüringens die Möglichkeit für ein langes Wochenende.

In den Sommermonaten bleibt danach nur noch den Beschäftigten in weiten Teilen Bayerns sowie dem Saarland die Möglichkeit, “eine Brücke zu bauen“: Hier wird am 15. August Mariä Himmelfahrt gefeiert, in diesem Jahr ein Mittwoch.

Als nächster bundesweiter Feiertag folgt der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober, 2012 ebenfalls ein Mittwoch. Vier Urlaubstage ergeben eine neuntägige Auszeit. Ähnlich planen können Arbeitnehmer in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am 31. Oktober, wenn sie den Reformationstag begehen. Auch dieser fällt 2012 auch auf einen Mittwoch.

Buß- und Bettag nur noch in Sachsen Feiertag

Berufstätige in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland haben einen Tag später, am Donnerstag 1. November (Allerheiligen), die Möglichkeit, mit einem Urlaubstag vier Tage Freizeit auszuhandeln oder vier Urlaubstage einzusetzen für eine neuntägige Auszeit.

Über einen exklusiven Feiertag können sich die Sachsen freuen: Anders als in den anderen Bundesländern ist der Buß- und Bettag am 21. November (Mittwoch) bei ihnen nach wie vor arbeitsfrei. In Bayern haben wenigstens auch die Schüler frei.

Ausgesprochen arbeitnehmer- und familienfreundlich klingt das Jahr aus: Der 1. und 2. Weihnachtsfeiertag liegen auf einem Dienstag und einem Mittwoch. Nimmt man hinzu, dass in vielen Betrieben der Heiligabend nur ein halber Arbeitstag ist, lässt sich fast ohne Einsatz von Urlaubstagen eine entspannte Weihnachtsauszeit einplanen.

Das gilt ebenso eine Woche später: Wer es zu Silvester richtig krachen lassen will, kann sich am Wochenende vorher schon einmal ausruhen, am 31. Dezember (Montag) dann einen oder einen halben Tag freinehmen und an Neujahr den Kater auskurieren.

dapd

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