Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Absage geht nach hinten los

„Ich weine“: Bewerberin flippt wegen gutgemeinter Jobabsage aus – Twitter-User uneins

Eine Frau sitzt vor ihrem PC und liest. Eine gut gemeinte Job-Absage führte bei einer Bewerberin zu Irritationen.
+
Eine gut gemeinte Job-Absage führte bei einer Bewerberin zu Irritationen. (Symbolbild)

Eine gutgemeinte Jobabsage lässt eine Bewerberin vor Wut kochen. Zurecht? Twitter-User reagieren jedenfalls gespalten, als sie die Nachricht im sozialen Netzwerk veröffentlicht.

Wie man‘s macht, macht man‘s verkehrt: Davon kann ein Unternehmen jetzt ein Lied singen, das sich den Unmut einer geschassten Bewerberin zugezogen hat.

Jobabsage auf Twitter veröffentlicht: Bewerberin beschwert sich

Auf Twitter veröffentlichte eine Kandidatin kürzlich die Nachricht eines Unternehmens, bei der sich die Dame beworben hatte. Doch der Inhalt passte ihr so gar nicht. „Ich weine gerade wegen dieser Jobabsage“, beschwert sie sich.“ Der Stein des Anstoßes war die kreative Formulierung der Absage*, die so gar nicht nach Standard klang. Darin heißt es:

Geben Sie nicht auf und bewerben Sie sich weiter. Niemand erinnert sich an Absagen. Es braucht nur ein „Ja“, und alles ändert sich. Aber glauben Sie nicht nur uns, hören Sie auf folgende Leute:

Die Beatles wurden von Decca Records abgelehnt, denn Dick Rowe war der Meinung, ‚Gitarrengruppen seien auf dem absteigenden Ast‘ und sie hätten ‚im Musikbusiness keine Zukunft‘. Wir fragen uns, wie er sich wohl heute fühlt!

Nachdem Harrison Ford seine erste kleine Filmrolle hatte, bat ihn einer der Bosse in sein Büro und sagte ihm, dass er es im Filmgeschäft nie zu etwas bringen würde.

Michael Jordan flog tatsächlich in der High School aus einer Basketballmannschaft.

Lady Gaga wurde nach nur drei Monaten von ihrem Label Island Def Jam gefeuert.

James Dyson schuf 5.126 gescheiterte Prototypen für seinen „beutellosen Staubsauger“, bevor der letzte endlich funktionierte.

Elvis Presley wurde nach nur einem Auftritt von Jimmy Denny, dem Manger des Grand Ole Opry, gefeuert.

Möge diese Absage ein kleiner, schneller vergessener Schritt auf Ihrem Weg zum nächsten großen „Ja“ sein das Ja, das wirklich zählt.“

Bewerberin verärgert über motivierende Worte in der Absage

Tatsächlich gewinnt man den Eindruck, dass sich die Bewerberin weniger über die Absage selbst ärgert, als vielmehr über das Ausmaß an Motivation, das ihr das Unternehmen entgegenbringt. Die Stelle scheint ihr jedenfalls recht egal zu sein: „Als ob ich das alles gebraucht hätte???“, kommentiert sie abfällig. „Ich habe nur eine Stellenanzeige gesehen und habe mich darauf beworben? Oh mein Gott.“

Lesen Sie auch: Bewerberin ist monatelang erfolglos auf Jobsuche: Der Grund ist ein folgenschwerer Fehler.

Video: Fünf Bewerbungs-Mythen und was wirklich dahintersteckt

Twitter-User sehen kreative Absage auf Bewerbung unterschiedlich

Der Post hat sich auf Twitter wie ein Lauffeuer verbreitet, rund 1.400 Nutzer haben ihn bereits geteilt. Diese sind sich jedoch recht uneins darüber, was sie von dieser kreativen Absage halten sollen. Ein User spricht dem Unternehmen mit dieser Absage selbst mangelnde Weitsicht zu: „Als hätten sie einen Superstar erschaffen können, aber dann lieber beschlossen, ein großes Talent ziehen lassen? Lol“, schreibt etwa einer. Ein anderer hätte sich über eine solche Absage gefreut: „Das wäre mir lieber als eine automatische Antwort ohne Feedback, wie es bei mir dauernd vorkommt.“

Nicht nur Bewerber, auch Personaler erwarten manchmal recht seltsame Antworten auf Jobabsagen. So beschimpfte erst kürzlich ein geschasster Buchhalter das Unternehmen aufs Übelste, welches ihm eine Abfuhr erteilte. (as)*Merkur.de ist teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

Kommentare