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Bedarf wächst

Flugsicherung fährt Lotsen-Ausbildung hoch

Bodenlotsen im Tower
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Die Deutsche Flugsicherung will im kommenden Jahr bis zu 150 Auszubildende und dual Studierende einstellen. Ein Teil der Ausbildung erfolgt in einem Flughafen-Tower oder einer Radarkontrollzentrale.

Die Luftfahrtbranche hat in der Corona-Krise stark gelitten. Doch schon in wenigen Jahren könnte sie sich vollständig erholt haben. Das dürfte auch neue Jobs bedeuten. So will die Deutsche Flugsicherung schon bald neue Lotsen ausbilden.

Langen - Die Deutsche Flugsicherung (DFS) fährt die Ausbildung von Fluglotsen hoch. Im kommenden Jahr würden bis zu 150 Auszubildende und dual Studierende eingestellt, teilte die bundeseigene GmbH in Langen bei Frankfurt mit. Im laufenden Jahr sind es nur 110 Einstellungen.

„Wenn der Luftverkehr sich bis Mitte des Jahrzehnts vollständig erholt hat, benötigen wir eine leistungsfähige DFS“, erklärte Betriebsgeschäftsführer Dirk Mahns in einer Mitteilung. Zudem verlassen viele Lotsen aus den geburtenstarken Jahrgängen in den nächsten Jahren das Unternehmen.

Nach einem anspruchsvollen Bewerbungsverfahren kommen die Lotsenschüler zunächst an die DFS-Akademie in Langen und wechseln danach zur weiteren Ausbildung in einen der 15 Flughafen-Tower oder eine der vier Radarkontrollzentralen. Das duale Studium mit zehn Plätzen pro Jahr findet an der Hochschule Worms statt. Die Flugsicherung überwacht den zivilen wie auch den militärischen Luftverkehr über Deutschland. dpa

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