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Temperaturrekorde

Arbeiten während der Hitzewelle: Gibt es im Homeoffice hitzefrei? Anwalt klärt auf

Wenn die sommerliche Hitzewelle rollt, wird es in vielen Wohnungen unerträglich heiß. Bekommen Mitarbeiter im Homeoffice dann hitzefrei?

In Deutschland ist die sommerliche Hitzewelle bereits im Anmarsch. Und mit ihr steigen auch die Temperaturen in vielen Wohnungen. Gerade schlecht isolierte Dachgeschosswohnungen bringen die Bewohner ordentlich ins Schwitzen. Wer da im Homeoffice arbeitet*, kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Müssen Mitarbeiter im Homeoffice bei außergewöhnlicher Hitze überhaupt arbeiten – oder gibt es für sie hitzefrei?

Lesen Sie auch: Hitze auf der Arbeit: Deshalb sollten Sie besser keine Ventilatoren nutzen.

Gibt es im Homeoffice hitzefrei?

Hitzefrei – diese Regeln gelten im Büro

Im Büro ist die Sache relativ eindeutig:  Laut den „Technischen Regeln für Arbeitsstätten“ sollen Arbeitgeber handeln, sobald die Raumtemperaturen am Arbeitsplatz auf 26 Grad oder höher steigen. Das heißt, sie müssen mit entsprechenden Maßnahmen (Jalousinen, Markisen, Klimaanlagen, Schutzkleidung etc.) für Abkühlung bei den Beschäftigten sorgen. Steigen die Raumtemperaturen dennoch über 35 Grad, gilt dies als unzumutbar für Arbeitnehmer – der Chef muss seinen Mitarbeitern hitzefrei geben. In klimatisierten Büros ist dies jedoch kaum möglich. Mehr über Ihre Rechte bei Hitze im Büro erfahren Sie hier.

Hitze im Homeoffice – welche Rechte haben Arbeitnehmer?

Im Homeoffice stehen die Chancen auf hitzefrei denkbar schlecht. Der Arbeitgeber ist zwar verpflichtet dafür zu sorgen, dass Heimarbeitsplätze den arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben genügen. „Da der Arbeitgeber jedoch im Falle hoher Temperaturen keine akute Zugriffsmöglichkeit auf das Homeoffice oder den Telearbeitsplatz hat, gelten diese Verpflichtungen, ab einer bestimmten Raumtemperatur Maßnahmen zu ergreifen, nicht für diese Arbeitsplätze“, erklärt Rechtsanwalt und Arbeitsrechtsexperte Patrick Klinkhammer dem Online-Magazin Businessinsider. Tatsächlich muss der Mitarbeiter im Homeoffice selbst dafür sorgen, dass er auch bei sommerlicher Hitze seine Arbeitsleistung am heimischen Schreibtisch erbringen kann.

Wer die Hitze am Remote-Arbeitsplatz dennoch nicht in den Griff bekommt und hitzebedingt arbeitsunfähig ist, muss dies laut Klinkhammer „unverzüglich“ dem Arbeitgeber melden.

Gibt es für Bauarbeiter hitzefrei?

Im Homeoffice sitzen und sich über die Hitze beschweren – da haben es Bauarbeiter wesentlich schwerer. Schließlich schuften die Arbeiter auf der Baustelle in der prallen Sonne. Doch gibt es auch für sie irgendwann hitzefrei? Das erfahren Sie hier. (as)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Hitzewelle: 14 Tricks, wie Sie im Büro weniger schwitzen

Um der größten Hitze des Tages aus dem Weg zu gehen, sollten Sie möglichst früh zur Arbeit gehen und dafür früher Schluss machen.
Um der größten Hitze des Tages aus dem Weg zu gehen, sollten Sie möglichst früh zur Arbeit gehen und dafür früher Schluss machen. © pixabay / rawpixel
Lüften empfiehlt sich ebenfalls früh am morgen, wenn die Temperaturen noch erträglich sind. Vermeiden Sie, das Bürofenster den ganzen Tag offen zu lassen - denn so zirkuliert die warme Luft von draußen nur in die Büroräume.
Lüften empfiehlt sich ebenfalls früh am morgen, wenn die Temperaturen noch erträglich sind. Vermeiden Sie, das Bürofenster den ganzen Tag offen zu lassen - denn so zirkuliert die warme Luft von draußen nur in die Büroräume. © Julian Stratenschulte / dpa
Damit sich die Raumluft nicht zusätzlich aufheizt, sollten PC, Drucker, Kopierer oder auch das Licht nur eingeschaltet sein, wenn sie diese wirklich brauchen. Eingeschaltete Geräte können sich nämlich als wahre Heizöfen erweisen.
Damit sich die Raumluft nicht zusätzlich aufheizt, sollten PC, Drucker, Kopierer oder auch das Licht nur eingeschaltet sein, wenn sie diese wirklich brauchen. Eingeschaltete Geräte können sich nämlich als wahre Heizöfen erweisen. © pixabay / stevepb
Ventilatoren sorgen für eine kühle Brise, wenn eine Klimaanlage am Arbeitsplatz fehlt. Doch Ventilatoren erzeugen schnell einen unangenehmen Zug  - und können so eine Erkältung sowie Verspannungen auslösen. Dasselbe gilt, wenn die Klimaanlage zu kalt eingestellt ist.
Ventilatoren sorgen für eine kühle Brise, wenn eine Klimaanlage am Arbeitsplatz fehlt. Doch Ventilatoren erzeugen schnell einen unangenehmen Zug  - und können so eine Erkältung sowie Verspannungen auslösen. Dasselbe gilt, wenn die Klimaanlage zu kalt eingestellt ist. © Wolfram Kastl / dpa
Damit Sie nicht mehr schwitzen als nötig, tragen Sie lockere Kleidung - möglichst aus Baumwolle oder Leinen.
Damit Sie nicht mehr schwitzen als nötig, tragen Sie lockere Kleidung - möglichst aus Baumwolle oder Leinen. © pixabay / Free-Photos
Bei Hitze am Arbeitsplatz hilft vor allem ein altbewährter Tipp: Viel, viel trinken. Schließlich verlieren wir bei Hitze wesentlich mehr Flüssigkeit. Experten empfehlen deshalb, statt zwei besser drei Liter am Tag zu trinken - etwa Wasser, Saftschorle oder Tees. Kaffee regt die Schweißproduktion dagegen eher an.
Bei Hitze am Arbeitsplatz hilft vor allem ein altbewährter Tipp: Viel, viel trinken. Schließlich verlieren wir bei Hitze wesentlich mehr Flüssigkeit. Experten empfehlen deshalb, statt zwei besser drei Liter am Tag zu trinken - etwa Wasser, Saftschorle oder Tees. Kaffee regt die Schweißproduktion dagegen eher an. © dpa / Wolfgang Kumm
Salbeitee ist ein altes Hausmittel gegen übermäßiges Schwitzen. Wenn Ihnen bei Hitze nicht nach Tee trinken zumute ist, tupfen Sie den Salbeitee einfach unter die Achseln. Das mindert ebenso die Schweißbildung.
Salbeitee ist ein altes Hausmittel gegen übermäßiges Schwitzen. Wenn Ihnen bei Hitze nicht nach Tee trinken zumute ist, tupfen Sie den Salbeitee einfach unter die Achseln. Das mindert ebenso die Schweißbildung. © pixabay /congerdesign
Gegen unschöne Schweißflecken reiben sich viele Babypuder unter die Achseln. Hier sorgt es für Trockenheit. Im Handel sind außerdem Achselpads erhältlich, die unter die Achseln geklebt werden und Schweiß aufsaugen sollen.
Gegen unschöne Schweißflecken reiben sich viele Babypuder unter die Achseln. Hier sorgt es für Trockenheit. Im Handel sind außerdem Achselpads erhältlich, die unter die Achseln geklebt werden und Schweiß aufsaugen sollen. © pixabay / nicolagiordano
Neben genügend Flüssigkeit sollten Sie an heißen Sommertagen auch auf leichte Speisen achten. Mit einem Salat, Hühnchen- oder Gemüsegericht in der Mittagspause schwitzen Sie weniger als mit Burger, Currywurst und Co. Scharfes Essen lässt den Schweiß ebenso in Strömen fließen - verzichten Sie bei Hitze also besser darauf.
Neben genügend Flüssigkeit sollten Sie an heißen Sommertagen auch auf leichte Speisen achten. Mit einem Salat, Hühnchen- oder Gemüsegericht in der Mittagspause schwitzen Sie weniger als mit Burger, Currywurst und Co. Scharfes Essen lässt den Schweiß ebenso in Strömen fließen - verzichten Sie bei Hitze also besser darauf. © pixabay /Einladung_zum_Essen
Ein Eis als Nachspeise oder einfach zwischendurch sorgt am Arbeitsplatz für eine angenehme Abkühlung.
Ein Eis als Nachspeise oder einfach zwischendurch sorgt am Arbeitsplatz für eine angenehme Abkühlung. © Rolf Vennenbernd / dpa
Im Büro können Sie zwar nicht mal eben in einen Pool hüpfen, doch ein anderer Trick ist ähnlich erfrischend: Lassen Sie sich am Waschbecken der Büro-Toilette kaltes Wasser über die Handgelenke laufen oder erfrischen Sie sich damit Ihr Gesicht.
Im Büro können Sie zwar nicht mal eben in einen Pool hüpfen, doch ein anderer Trick ist ähnlich erfrischend: Lassen Sie sich am Waschbecken der Büro-Toilette kaltes Wasser über die Handgelenke laufen oder erfrischen Sie sich damit Ihr Gesicht. © pixabay /Skitterphoto
Oder bringen Sie ein kleines Gästehandtuch mit. Dieses können Sie mit kaltem Wasser befeuchten und in den Nacken legen.
Oder bringen Sie ein kleines Gästehandtuch mit. Dieses können Sie mit kaltem Wasser befeuchten und in den Nacken legen. © pixabay / Engin_Akyurt
Sie würden jetzt gerne Ihre Füße ins kalte Nass tauchen? Für echtes Strandfeeling sorgt ein Bottich unter dem Schreibtisch (ein Papierkorb aus Plastik tut's auch), den Sie mit kaltem Wasser befüllen. Fertig ist ein erfrischendes Fußbad!
Sie würden jetzt gerne Ihre Füße ins kalte Nass tauchen? Für echtes Strandfeeling sorgt ein Bottich unter dem Schreibtisch (ein Papierkorb aus Plastik tut's auch), den Sie mit kaltem Wasser befüllen. Fertig ist ein erfrischendes Fußbad! © Salome Kegler / dpa / lrs
Ein bewährtes Hausmittel aus Omas Zeiten ist Franzbranntwein, der hervorragend gegen Schwitzen helfen soll. Reiben Sie sich damit Ihre Hände und Füße ein - so soll er wahre Wunder wirken.
Ein bewährtes Hausmittel aus Omas Zeiten ist Franzbranntwein, der hervorragend gegen Schwitzen helfen soll. Reiben Sie sich damit Ihre Hände und Füße ein - so soll er wahre Wunder wirken. © pixabay / tookapic

Rubriklistenbild: © Petra Schneider-Schmelzer/imago-images

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