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Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

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Kinder für verlorene Sachen nicht bestrafen

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Kinder vergessen oft ihre Sachen. So passiert es regelmäßig, dass der Turnbeutel in der Schule bleibt. Anstatt es zu bestrafen, sollten Eltern dem Kind Verantwortung übertragen. Foto: Ole Spata

Butterbrotdose, Turnzeug oder Haarspange: Nicht wenige Kinder verlieren andauernd ihre Sachen. Sie zu bestrafen, ist keine gute Erziehungsmethode. Eltern sollte sie einfach bei der Wiederbeschaffung miteinbeziehen.

Freiburg (dpa/tmn) - Kinder passen oft nicht auf ihre Sachen auf. Ihnen fehlt meist das Bewusstsein, dass verlorene Gegenstände in vielen Fällen nicht wieder auftauchen, heißt es in der Zeitschrift "Familie & Co" (Ausgabe Mai 2015).

Um den Nachwuchs zu mehr Achtsamkeit zu erziehen, ist es gut, ihn an der Wiederbeschaffung der verlorenen Gegenstände zu beteiligen. Statt allein in der Kita nach den verlorenen Sachen zu fragen, nehmen Eltern Sohn oder Tochter mit. Je nach Alter und Anlass können sie die Kleinen auch dazu verpflichten, einen Teil ihres Taschengelds zu geben, um eine verlorene Sache wiederzubeschaffen.

Oft sind Kinder auch sehr traurig über den Verlust einer liebgewonnen Sache. Da helfen tröstende Worte allein meist nur wenig. "Ist doch nicht so schlimm" - mit diesem Satz reagieren Eltern oft auf kleine Dramen ihrer Kinder. Für die Kleinen ist es aber wichtig, dass ihr Gegenüber Schmerz oder Angst wahrnimmt und beispielsweise in einfachen Worten erklärt "Ich sehe, du hast dich erschreckt" oder "Du bist hungrig". Werden ihre Gefühle gespiegelt, können sie lernen, sie zu verstehen. Am besten ist es, wenn Eltern einfühlsame Worte durch Streicheln begleiten. Die Berührung hilft Kinder, Stresshormone abzubauen, heißt es in der Zeitschrift "Eltern" (Ausgabe Mai 2015). Fehlt Kindern die Zuwendung, können sie sich generell schwerer beruhigen und Freude empfinden.

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