Handy in Firma geladen - als Stromdieb gefeuert

Oberhausen - Der Wert der „Beute“ liegt im Centbereich: In Oberhausen hat ein Angestellter seinen Job verloren, weil er sein Handy am Arbeitsplatz geladen hat. Fieser Stromklau? 

Der Fall vom Stromklau beschäftigt das Arbeitsgericht Oberhausen. Ein Angestellter hatte regelmäßig sein Handy im Betrieb aufgeladen und auch noch unerlaubt seinen Arbeitsplatz fotografiert. Ihm wurde fristlos gekündigt, er zog vor Gericht.

Der Richter schlug eine Weiterbeschäftigung vor. Dafür sollte sich der Angestellte verpflichten, weder zu fotografieren noch sein Handy aufzuladen. Dazu war der Arbeitgeber nicht bereit.

Der Arbeiter war 15 Jahre in einer Oberhausener Firma für Industrie-Dichtungen beschäftigt, bis er im Juni die Kündigung erhielt. Sein Anwalt ließ von einem Sachverständigen die Kosten des Handy-Aufladens errechnen. Ergebnis: Dem Unternehmen sei ein Schaden von 0,014 Cent entstaden, berichtet der WDR.

Da es zu keiner Einigung gekommen ist, wie ein Justizsprecher mitteilte, soll jetzt am 29. Oktober verhandelt werden.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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