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Tierschutz

Bund fördert erneut Drohnen zum Schutz von Rehkitzen

Suche nach Rehkitzen
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Auf einer Wiese im Naturpark Hoher Fläming wird mit einer Drohne nach Rehkitzen gesucht, um diese vor der anstehenden Mahd in Sicherheit zu bringen.

Rehkitze verstecken sich bei Gefahr und laufen nicht weg. Bei der Mais- oder Getreideernte endet das oft tödlich. Nun sollen Drohnen zuvor Felder und Flächen kontrollieren - die Maßnahme wird vom Bund gefördert.

Berlin - Der Bund fördert erneut die Anschaffung von Drohnen, um Rehkitze beim Mähen mit großen Landmaschinen besser zu schützen. Dafür stehen jetzt für dieses Jahr drei Millionen Euro bereit, wie das Agrarministerium am Montag in Berlin mitteilte.

Der Einsatz von Drohnen in Kombination mit Wärmebildtechnik habe sich bewährt, um in Wiesen und Feldern versteckte Rehkitze zu orten und vor dem Mähtod zu retten. Noch werde dies in Deutschland aber nicht flächendeckend eingesetzt, auch weil Drohnen relativ teuer seien.

Bis zum 1. September beantragt werden kann demnach nun eine Förderung von bis zu 4000 Euro pro Drohne für maximal zwei Geräte. Die Drohnen müssen mindestens 20 Minuten fliegen können und eine Funktion für eine Wärmebildkamera haben. Anträge stellen können Jägervereinigungen und andere lokale und regionale Vereine. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Bund ein ähnliches Förderprogramm angeboten.

Rehkitze werden von Muttertieren häufig in dichten Pflanzenbeständen auf Agrarflächen versteckt, weil sie im hohen Gras gut vor Räubern geschützt sind, wie das Ministerium erläuterte. Statt zu fliehen, verharrten Kitze reglos am Boden, wenn Gefahr droht. Nach Schätzungen würden dadurch jedes Jahr Tausende Kitze verletzt oder getötet. dpa

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