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„hup hup hup“ oder Tschilpen

Bund Naturschutz hat Hotline für Vogelstimmen eingerichtet

Haussperling
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Das rhythmische Tschilpen von Haussperlingen lässt sich leicht von anderen Vogelstimmen unterscheiden.

Zum April startet der Bund für Naturschutz seine Vogelstimmen-Hotline. Das Ziel: Ein Bewusstsein für die Vielfalt der Vogelwelt zu schaffen.

Nürnberg - Wer zwitschert zum Frühlingsbeginn? Um das herauszufinden, startet der Bund Naturschutz (BN) zum April wieder seine Vogelstimmen-Hotline. „Gerade im Frühling melden sich Singvögel lautstark zu Wort, um ihr Revier abzugrenzen und einen Partner anzulocken“, teilte Projektleiterin Martina Gehret mit.

Wer die Laute den Vögeln zuordnen möchte, könne den Gesang aufnehmen und diesen per WhatsApp an den Verein schicken. Der Ornithologe Philipp Herrmann kläre dann persönlich auf.

Über 250 Vogelarten sind dem BN zufolge in Deutschland zu Hause. Ziel der Hotline sei es, ein Bewusstsein für die Vielfalt der Vogelwelt zu schaffen. In Bayern seien im vergangenen Jahr rund 4500 Tonaufnahmen eingeschickt worden, auf denen rund 89 verschiedene Arten zu hören waren.

„hup-hup-hup“

„Das rhythmische Tschilpen von Haus- und Feldsperlingen lässt sich leicht aus den anderen Stimmen heraushören“, beschrieb Gehret. „Schwierig dagegen sind die verschiedenen Nachahmungen der Stare. Die haben nicht nur eine Strophe drauf, sondern können viele andere Vogelarten imitieren.“

Wiedehopfe sind nach Angaben des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) an „hup-hup-hup“-Rufen zu erkennen. Der Vogel sei in die Brutgebiete nach Mitteleuropa zurückgekehrt und könne auch in Bayern angetroffen werden. Das orangefarbene Tier mit auffälligem Kopfschmuck sei vom Aussterben bedroht. Wer in den nächsten Wochen einen Wiedehopf sehe, solle seine Beobachtung dem LBV melden.

Service: Die Nummer der Vogelstimmen-Hotline lautet +49-160-4424450 dpa

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