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Gegen Trennungsangst

Zu Hause mit dem Hund nicht zu streng sein

Zu Hause mit dem Hund nicht zu streng sein
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Für in der Pandemie angeschaffte Junghunde ist das Alleinsein zuhause völliges Neuland. Da hilft nur üben, üben, üben. Anfangs wird der Hund nur für Sekunden allein gelassen.

Die Ferien vorbei und Präsenz im Büro: Für Haustiere heißt das, tagsüber länger allein in der Wohnung zu sein. Im Lockdown angeschaffte Junghunde kennen das noch nicht. Wie geht man damit um?

Berlin - Der Hund ist ein Rudeltier, und Alleinsein ist Stress für ihn. Kennt ein Tier womöglich nur den Lockdown mit Herrchen oder Frauchen, kann der tägliche Gang ins Büro Trennungsangst bedeuten, erklärt die Aktion Tier. Dies äußert sich etwa in pausenlosem Bellen oder dem Zerlegen von Möbeln.

Je eher Tierhalter der Trennungsangst entgegensteuern, desto besser, sagt Tierärztin Tina Hölscher. Sie empfiehlt, eine Webcam in der Wohnung zu installieren. So könne man genau einschätzen, wann und in welchem Rahmen der Hund panisch werde. Ein Tierarzt sollte klären, ob das Tier ganz gesund ist. Denn schon Kleinigkeiten wie eine leichte Ohrenentzündung verursachen Stress und erschweren das Alleinsein.

In der Wohnung sollten Herrchen und Frauchen außerdem nicht allzu streng mit dem Hund sein. So nimmt er die Wohnung immer als sicheren Ort wahr. Ohnehin bringen Strafen im Zusammenhang mit Trennungsangst nichts, sondern verstärken das Problem nur. Stattdessen gilt: üben, üben, üben. Anfangs wird der Hund nur für Sekunden allein gelassen. Das wird nach und nach unter Kameraüberwachung ausgeweitet. Auch wenn das Training mehrere Wochen dauert, zahlt sich die Geduld am Ende meist aus. dpa

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