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Apple verkauft eine Million iPads

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Apple hat mit seinem Tablet-Computer iPad in knapp einem Monat die Marke von einer Million verkaufter Geräte geknackt.

Cupertino - Apple hat mit seinem Tablet-Computer iPad in knapp einem Monat die Marke von einer Million verkaufter Geräte geknackt.

Das von einigen Branchenkennern zunächst mit Skepsis aufgenommene Gerät entwickelt sich damit eindeutig zum Verkaufsschlager. Wegen der hohen Nachfrage hatte Apple den internationalen Start - unter anderem auch in Deutschland - bereits auf Ende Mai verschieben müssen. Die Millionen-Marke sei am Freitag erreicht worden, teilte Apple am Montag in Kalifornien mit. Da war das Gerät mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm gerade einmal 28 Tage auf dem Markt. Allerdings waren gut 300 000 iPads schon am ersten Tag verkauft worden.

Die neue Apple-Sensation "iPad"

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Apple-Chef Steve Jobs betonte jedoch, die Nachfrage sei weiterhin höher als die Produktionsmöglichkeiten. Das Apple-Handy iPhone hatte im Jahr 2007 noch 74 Tage für die erste Million gebraucht. Eine breite Nutzer-Basis ist beim iPad sehr wichtig, denn unter anderem die Medienunternehmen erhoffen sich von dem Gerät neue Erlösquellen durch multimediale Digital-Ausgabe. Apple selbst hofft Medienberichten zufolge, mit dem iPad stärker auch ins Video-Geschäft vorzudringen. In den USA kostet die iPad-Einsteigervariante mit 16 GB Speicher und WLAN-Verbindung ins Internet 499 Dollar (derzeit knapp 380 Euro); das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk- Anbindung liegt bei 829 Dollar. Dazu kommt jeweils noch die Steuer.

dpa

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