Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

BVerfG: Lehrer müssen sich Benotung gefallen lassen

+
Lehrer müssen es sich gefallen lassen, wenn sie von Schülern im Internet bewertet werden, das hat das Bundesverfassungsgericht bekannt gegeben.

Karlsruhe - Lehrer müssen es sich gefallen lassen, wenn sie im Internet von Schülern benotet werden, das hat das Bundesverfassungsgericht bekannt gegeben und eine Beschwerde abgewiesen.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde einer Pädagogin gegen spickmich.de abgewiesen. Eine Pädagogin aus Moers in Nordrhein-Westfalen hatte versucht, ein Urteil des Bundesgerichtshofs zugunsten des Internetportals anzufechten. Die Entscheidung sei bereits am 16. August gefallen, sagte eine Sprecherin des Verfassungsgerichts am Mittwoch.

Für den Chef von spickmich.de, Tino Keller, steht fest: “Damit endet die Auseinandersetzung um die spickmich-Lehrerbenotung.“ Er fügte hinzu: “Lehrer müssen sich einer Beurteilung ihrer beruflichen Leistung im Internet stellen.“ Die Pädagogin wollte die über sie gespeicherten Daten löschen lassen.

Auf spickmich.de können registrierte Schüler ihre Lehrer bewerten - etwa danach, ob sie “fachlich kompetent“, “gut vorbereitet“, “menschlich“, “motiviert“ oder gar “cool und witzig“ sind. Der Bundesgerichtshof hatte geurteilt, die Bewertungen seien Meinungsäußerungen, die die berufliche Tätigkeit betreffen. Auch anonyme Bewertungen seien von der Meinungsfreiheit gedeckt

(AZ: VI ZR 196/08 - Urteil vom 23. Juni 2009)

dpa

Kommentare