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Sicherheitslücke entdeckt

Forscher warnen vor Bluetooth auf älteren Smartphones

Der Bluetooth-Chip des iPhone 6, des Nexus 5 und des Macbook Pro 2016 sind Darmstädter Forschern zufolge nicht ausreichend gegen Hackerangriffe geschützt. Foto: Andrea Warnecke
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Der Bluetooth-Chip des iPhone 6, des Nexus 5 und des Macbook Pro 2016 sind Darmstädter Forschern zufolge nicht ausreichend gegen Hackerangriffe geschützt. Foto: Andrea Warnecke

Besitzer eines älteren iPhones oder Nexus-Smartphones sollten Bluetooth nicht dauerhaft eingeschaltet lassen. Darmstädter Forscher haben Sicherheitsprobleme in der eingebauten Technik gefunden.

Leipzig (dpa/lhe) - Ältere Smartphones der Hersteller Apple und Google haben nach Angaben Darmstädter Forscher massive Sicherheitsmängel in der Umsetzung der Funktechnik Bluetooth.

Jiska Classen von der Forschungsgruppe für Mobilfunksicherheit an der Technischen Universität Darmstadt und Dennis Mantz von der Heidelberger IT-Sicherheitsfirma ERNW demonstrierten am 30. Dezember auf der Hackerkonferenz in Leipzig, wie sie über Bluetooth Schadcode an Handys mit Chips des Herstellers Broadcom schickten.

Die Forscher knackten die Firmware, also die Software zur Steuerung des Bluetooth-Chips, veränderten sie und schickten Befehle an andere Smartphones. Dabei fanden sie heraus, dass das iPhone 6 und das Nexus 5 sowie auch das Macbook Pro 2016 von der Sicherheitslücke betroffen sind.

Der Hersteller sei bereits informiert und arbeite an einer Fehlerbehebung, sagte Classen auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC). Die neuesten Bluetooth-Chips von Broadcom seien nicht betroffen. Die Wissenschaftlerin empfahl: «Schaltet Bluetooth aus, wenn euer Gerät einen Broadcom-Chipset hat und vor 2017 auf den Markt kam.»

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