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Analog zu digital

Fotoabzüge reflexfrei digitalisieren per App

Beim Scannen des Bildes führt die App den Nutzer vorbildlich. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
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Beim Scannen des Bildes führt die App den Nutzer vorbildlich. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Ob Passbild oder Familienaufnahme: Will man Fotos auf Papier mit der Smartphonekamera in die digitale Welt holen, stören manchmal die Lichtverhältnisse. Doch sie lassen sich in den Griff bekommen.

Berlin (dpa/tmn) - Wer schon einmal einen Fotoabzug mit seinem Smartphone fotografieren wollte, kennt das Problem störender Lichtreflexe. Hier soll die App Fotoscanner von Google weiterhelfen: Die aufgeräumte Anwendung entfernt Reflexionen recht gut.

Was viele Nutzer aber in ihren Bewertungen kritisieren und was sich im Test bestätigt, ist die maue Auflösung der Bilder. Die Qualität der mit der Standard-Kamera-App des jeweiligen Smartphones gemachten Vergleichsbilder ist teils besser.

Gute Scans bei schlechtem Licht

Auch die Experten der Fachzeitschrift «ColorFoto» haben sich die Anwendung angeschaut und differenzieren in ihrem Fazit: Wenn das Licht gleichmäßig und gut ist und der Fotograf keine Schatten wirft, arbeite Fotoscanner nicht viel besser als die Kamera-App. Fotoscanner sei jedoch nützlich, um bei schlechtem Licht gute Scans zu machen.

Was die Qualität der Scans maßgeblich beeinflusst und worauf die Anwendung keinen Einfluss hat, ist die Güte der Smartphone-Kamera: Je besser diese ist, desto besser sind auch die Ergebnisse der App.

Intuitive Bedienung

Die für Android und iOS verfügbare Gratis-Anwendung ist intuitiv zu bedienen. Beim Abscannen nimmt man das Foto einmal zentral auf und führt die Kamera danach über vier Punkte, deren Position auf dem Display angezeigt wird. Aus der ersten Aufnahme und den einzelnen Ausschnittsbildern berechnet die App dann ihren Scan. Praktisch: Beim Eckenzuschnitt hilft eine digitale Lupe.

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