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Google Street View wird ausgeweitet

Berlin/Hamburg - Gut zwei Wochen nach dem Deutschland-Start weitet Google seinen umstrittenen Straßenbilderdienst Street View deutlich aus.

Die Straßenzüge der 20 größten Städte Deutschlands sollen online gestellt werden. Dazu gibt das Unternehmen am Donnerstag (18.11, 11.00 Uhr) in Hamburg eine Pressekonferenz.

Zu den 20 Städten zählen neben Berlin und Hamburg Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Anfang November hatte Google die ersten Panoramabilder der Gemeinde Oberstaufen im Allgäu sowie einiger bundesweiter Sehenswürdigkeiten und Bundesligastadien freigeschaltet. Gegen den Dienst hatten rund eine Viertelmillion Bundesbürger Widerspruch eingelegt, weil sie ihre Häuser nicht abgebildet sehen wollen.

Nachträglicher Widerspruch möglich

Widerspruch einlegen können auch alle Bürger, die bei ihrem Besuch auf Google Street View unangemessene Abbildungen von Personen oder unverpixelte Bilder von Personen oder Kfz-Kennzeichen finden. Datenschützer machten vor wenigen Tagen auf das Bestehen eines nachträglichen Widerspruchsrechts aufmerksam. Sie kritisieren das Projekt, weil private Details über das Wohnumfeld von Menschen preisgegeben würden. Google hatte eingeräumt, dass es vorkommen könnte, dass einige Häuser in den 20 Städten auf den Street-View-Bildern zu sehen sein würden, die eigentlich unkenntlich gemacht sein sollten.

Street View ist eine Funktion des Kartendienstes Google Maps, mit dem Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten in einer 360-Grad-Ansicht erlebbar werden. Mit seiner Hilfe können Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum in Rom oder der Eiffelturm in Paris virtuell besucht werden. Die Orte wurden mit einem “Street View-Auto“ Bild für Bild aufgenommen. Anschließend wurden sie zu einem Panoramafoto zusammengesetzt - es handelt sich also nicht um Live-Bilder, die im Internet abgerufen werden können.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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