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Tragisches Unglück in Indien

Stuntman lässt sich in Stahlseile gefesselt in Fluss versenken - ertrunken

Indien - Der indische Draufgänger und Stuntman Chanchal L. ließ sich in Stahlseile gewickelt im Ganges versenken. Er wollte sich in Sekundenschnelle aus der prekären Lage befreien. Doch dann kam alles anders.

Update, 18. Juni, 8 Uhr - indischen Stuntman tot geborgen

Es gibt traurige Gewissheit. Der indische Stuntman Chanchal L. wurde tot gefunden. Er war bei einem Stunt, bei dem er sich in Stahlseile gefesselt im Ganges versenken lies ertrunken. Nach einer groß angelegten Suchaktion wurde sein Leichnam aus dem Fluss geborgen.

Erstmeldung

Hätte es geklappt, es wäre ein spektakulärer Stunt gewesen. Tragischerweise endete die Aktion eines indischen Adrenalinjunkies anders als geplant.  

Mit Stahlketten und Seilen gefesselt ließ sich "Wizard Mandrake" mit einem Kran in den Ganges abseilen, berichtet das britische Portal dailymail.co.uk. Er wollte sich, ganz in alter Houdini-Tradition, selbst aus der prekären Lage befreien. Seine Familie, Medienangehörige und die Polizei waren vor Ort, um das Spektakel zu beobachten. Kurz bevor er sich in die Fluten absenken ließ, hab "Wizard Mandrake" noch zu verstehen: "Wenn ich mich befreien kann, ist es magisch, wenn nicht, ist es tragisch."

Unglücklicherweise tauchte der 40-jährige Stuntman nicht wieder aus den Fluten auf. Trotz einer ausgiebigen Suche in den Fluten des Ganges konnte keine Spur von ihm ausfindig gemacht werden. Ein Familienmitglied des Vermissten erklärte der Presseagentur AFP: "Wir suchen immer noch." Die örtlichen Behörden suchen zwar noch nach dem Mann, doch befürchten, dass er nicht mehr am Leben ist

Chanchal L. ist ein bekannter Stuntman, der als Draufgänger gilt. Er hatte schon früher ähnlich gefährliche Aktionen gestartet. Unter anderem hatte er sich in eine schusssichere Glaskiste fesseln lassen und von einer Brücke werfen lassen. Damals sei er nach 29 Sekunden befreit wieder aufgetaucht, so dailymail.co.uk.

Dieses Mal würde es schwieriger werden, als damals, habe er noch befürchtet. Bereits 2013 hatte der Inder den Stunt am Ganges angekündigt. In einem Käfig hatte er sich in den Fluss werfen lassen und war unversehrt wieder aufgetaucht. Damals hatten Zuschauer bemerkt, dass es eine Tür im Käfig gab, durch die der Mann entkommen konnte. Sie hatten ihn dafür attackiert, seinen Stunt gefälscht zu haben. 

Diesmal wollte er wohl noch einen oben drauf setzen - eine tragische Entscheidung. 

jv

Rubriklistenbild: © Screenshot Youtube

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