Süße Botschaft, derbe Worte

Romantisch oder versaut? Dieser Liebesbrief mit Knalleffekt sorgt für Lacher

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Disco-Fund: In diesem Brief verkündet die Absenderin ihre Schwangerschaft gegenüber dem Empfänger mit einem leicht schmuddeligem Fazit.

Nottingham - Neues Jahr, neues Glück? Für Josh und Sarah aus England lässt sich das nicht mit Bestimmtheit sagen. Die beiden sind unfreiwillig zu Hauptdarstellern einer kuriosen Geschichte geworden, die sich an Silvester im englischen Nottingham ereignet hat.

Nach der Silvestersause im Nachtklub „PRYZM“ entdecken die Reinigungskräfte zwischen leeren Flaschen und Party-Konfetti einen verschlossenen Brief. Adressiert an „Josh“ - samt der Anweisung, den Brief erst um Mitternacht zu öffnen. Die Nachricht erweist sich als Liebesbrief in Reimform und Großbuchstaben. Unterzeichnet von „Sarah“ mit Herz und Küsschen. Den Inhalt veröffentlichte der Club schließlich auf Facebook.

Sarahs erste Zeilen lesen sich noch charmant und harmlos: Sie schreibt Josh, wie „besonders“ die letzten gemeinsamen Jahre gewesen seien und dass sie ihn später, nachdem er ein paar Bier hatte, vom Club abholen werde. Es gebe einen Grund, warum sie das neue Jahr nicht zusammen mit ihm einläuten konnte, deshalb habe sie jemanden gebeten, Josh den Brief um Mitternacht zu überreichen, dichtete sie in kurzen prägnanten Sätzen.

Disco-Brief offenbart Sensation und endet schmuddelig 

Die Begründung für ihre Absenz liefert sie im dritten Absatz „Ich hoffe, wenn du das liest, wird es dich mit Freude erfüllen - die Frage ist, Mädchen oder Junge?“ Sarah ist schwanger! Für viele junge Paare ein Grund zur Freude. Doch die werdende Mutter zieht bezüglich ihrer Situation ein eher nüchternes Fazit:

„Frohes neues Jahr, ich hoffe du hattest Spaß. Beim nächsten Mal steck ihn besser in meinen Ar***. In Liebe, Sarah.“

Romantik auf britische Art. Alles echt oder einfach nur eine originelle PR-Aktion der Club-Betreiber? Knapp 19.500 Likes und mehr als 11.500 Kommentare (Stand 4. Januar) sammelte das Posting seit seiner Veröffentlichung am 2. Januar. Viele User lassen ihrer Fantasie mittlerweile freien Lauf und spinnen die Geschichte auf Facebook nach ihren eigenen Vorstellungen weiter.

Sven Barthel/tz.de

Quelle: rosenheim24.de

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