Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Binnen kurzer Zeit

25.000 Unterstützer bei Klage gegen Facebook

Wien - Im Kampf für mehr Datenschutz beim Onlinenetzwerk Facebook hat ein junger Österreicher eine Sammelklage eingereicht, der sich binnen kurzer Zeit 25.000 Kläger angeschlossen haben.

"Wir haben uns diese Zahlen schon erwartet, aber nicht in so kurzer Zeit", sagte der Jurist und Datenschutz-Aktivist Max Schrems am Mittwoch der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Wie Schrems Organisation Europe-v-Facebook auf ihrer Internetseite erklärte, wurde die maximale Unterstützerzahl innerhalb von sechs Tagen erreicht, nachdem Schrems die Klage vergangene Woche eingereicht hatte.

Die Klage richtet sich gegen Facebooks Europa-Gesellschaft mit Hauptsitz in Irland. In der Klageschrift werden dem Unternehmen Verstöße gegen Datenschutzrichtlinien vorgeworfen sowie die Kooperation mit dem US-Geheimdienst NSA im Rahmen von dessen Spähprogramm Prism und die systematische Aufzeichnung der Aktivitäten von Facebook-Nutzern auf anderen Websites über die "Gefällt mir"-Funktion. Schrems fordert für jeden Kläger ein symbolisches Schmerzensgeld in Höhe von 500 Euro, insgesamt also 12,5 Millionen Euro.

Der 26-jährige Jurist führt seit Jahren einen Kampf mit Facebook um einen besseren Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer. Dabei beruft er sich auf die im Vergleich zu den USA deutlich strengeren EU-Datenschutzrichtlinien, die für die Facebook-Gesellschaft in Irland gelten müssten. Die meisten der 25.000 Kläger stammen aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare