Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Online-Landkarte

So schnell surfen Sie wirklich

Bonn - Bei lahmen Downloads oder arg ruckelnden Videos fragt sich mancher Internetnutzer: Liefert der Provider vielleicht nicht die Bandbreite, die er vertraglich schuldet? So finden Sie es raus:

Sowohl beim mobilen als auch beim stationären Internet klaffen die versprochenen und die tatsächlichen Datenübertragungsraten oft weit auseinander. Wie weit, visualisiert die Bundesnetzagentur nun mit Hilfe einer neuen Online-Landkarte auf der Seite Breitbandmessung.de.

Dort lässt sich für jeden Anbieter entweder das prozentuale Verhältnis zwischen vertraglich vereinbarter maximaler und realer Rate oder einfach nur die gemessene Download-Datenübertragungsrate in Mbit/s anzeigen.

Die Karte wird den Angaben zufolge täglich aktualisiert. Datenbasis sind die Anschlussmessungen, die für Festnetzanschlüsse seit September 2015 entweder direkt auf der Seite oder für Mobilfunkanschlüsse per App funktionieren.

Die Bundesnetzagentur ruft Verbraucher auch weiterhin auf, an der Breitbandmessung teilzunehmen, um die Aussagekraft der Karte zu erhöhen. Wer die Internetgeschwindigkeit seines Festnetz-Internetanschlusses unter Breitbandmessung.de prüfen möchte, sollte den Testrechner idealerweise per LAN-Kabel mit dem Router verbinden. Für ein belastbares Testergebnis sollte die Messung mehrmals am Tag zu verschiedenen Zeiten über mehrere Tage hinweg vorgenommen werden, um temporäre Schwankungen auszuschließen.

Vor der Veröffentlichung werden die Daten laut Bundesnetzagentur ohnehin einer mehrstufigen Prüfung unterzogen. Die Messungen dürfen nicht über WLAN erfolgt sein und müssen einer Rasterzelle zugeordnet werden können. Es werden mindestens vier Messungen von unterschiedlichen Anschlüssen in einem Raster als Median zusammengefasst, bevor die Messwerte in der Karte dargestellt werden. Die Teilnahme ist den Angaben zufolge anonym. Ein Personenbezug zu den einzelnen Breitbandmessungen könne nicht hergestellt werden.

dpa

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd

Kommentare