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US-Sänger in Paris festgenommen

Chris Brown wegen Vergewaltigung verhaftet

Paris - US-Rapper Chris Brown wurde wegen Vergewaltigung verhaftet.

US-Musiker Chris Brown ist erneut wegen Gewalt gegen Frauen in den Medien. In Paris wurde er festgenommen, weil er angeblich eine Frau vergewaltigt hatte. Eine 24-jährige Frau behauptet, dass der Promi sie Anfang des Monats in einem Hotel misshandelt hatte. Wie BBC berichtet, habe sie Brown am 15. Januar in einem Nachtclub mitten in Paris kennen gelernt und sei mit ihm ins Hotel gegangen. 

Die französische Polizei untersucht nun die Vorwürfe gegen den Rapper. Zwei weitere Männer, angeblich Browns Bodyguard und ein Freund, wurden ebenfalls verhaftet. 

Schon 2009 war Brown mit dem Gesetz in Konflikt geraten, weil er seine damalige Freundin, US-Star Rihanna in seinem Auto verprügelt hatte. Damals hatte es scharfe Kritik von Medien und Fans gegeben. Er selbst hatte später geäußert, den Übergriff auf Rihanna zutiefst zu bereuen, gelernt hat der Promi anscheinend aber nicht daraus.

Sieben Jahre später wurde er erneut verhaftet, damals wegen Angriffs mit einer tödlichen Waffe, nachdem eine Frau ihn angezeigt hatte. Sie behauptete, er habe sie mit einer Pistole bedroht. Verurteilt wurde der Rapper 2016 aber nicht. 

2018 wurde er dann erneut festgenommen, diesmal wegen Körperverletzung. Der Vorwurf damals: Er habe einen Fotografen in einem Nachtclub in Florida angegriffen. 

Ein weiteres Gerichtsverfahren gab es später im Jahr 2018, als er angeblich einer Frau ins Gesicht schlug, weil diese heimlich ein Foto von ihm machte

Ende des selben Jahres stand er dann erneut vor Gericht, weil er illegal ein Kapuzineräffchen als Haustier hielt.

Am Montag wurde Brown nun erneut festgenommen, erneut wegen Gewalt gegen Frauen. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den Sänger.

jv

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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