Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Viele SSD-Speicher sind haltbarer als angegeben

Computernutzer brauchen sich um die Haltbarkeit ihres SSD-Laufwerks nicht zu sorgen: Die Chipspeicher funktionieren oft länger als angegeben. Foto: Andrea Warnecke
+
Computernutzer brauchen sich um die Haltbarkeit ihres SSD-Laufwerks nicht zu sorgen: Die Chipspeicher funktionieren oft länger als angegeben. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Mit zunehmender Lebensdauer werden SSD-Chipspeicher immer schwächer. Doch die vom Hersteller garantierte Lebensdauer schaffen sie in der Regel locker, wie ein Dauertest von sechs Modellen ergeben hat.

Normale PC-Nutzer müssen sich um die Haltbarkeit ihres SSD-Laufwerks keine Sorgen machen. Obwohl die Chipspeicher eine begrenzte Haltbarkeit haben, funktionieren sie in der Regel wesentlich länger, als der Hersteller angibt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Technikportals «techreport.com», bei der sechs Laufwerke namhafter Hersteller einem Dauertest unterzogen wurden.

Die ähnlich wie USB-Sticks aufgebauten Massenspeicher verfügen über eine festgelegte Anzahl an Schreibvorgängen, während der sie zuverlässig funktionieren. Danach wird es immer schwieriger, die Daten sicher auszulesen. Im Test von «techreport.com» hielten alle SSD weit länger durch, als der Hersteller garantiert. Zwei Modelle knackten sogar die Grenze von zwei Petabyte (etwa 2000 Terabyte). Bei normaler Anwendung ohne ständiges Schreiben übergroßer Dateien bräuchte man etwa 1000 Jahre, um diesen Datendurchsatz zu erreichen.

Beim ersten Totalausfall unter den Testlaufwerken wurde die Marke von 728 Terabyte erreicht, bevor es den Dienst quittierte. Ein anderes Laufwerk schaltete sich nach 750 Terabyte automatisch ab. Darüber hinaus warnten die eingebauten Sicherheitsprogramme vor dem Versagen des Speichers, lange bevor die Daten darauf unrettbar verloren gewesen wären.

SSD graben den klassischen Festplatten mit rotierenden Magnetscheiben mittlerweile immer mehr Marktanteile ab. Besonders in höherpreisigen Notebooks und Computern sind die schnellen Chips beliebt, da sie ohne bewegliche Teile auskommen und damit robuster im Alltag sind. Sie sind allerdings im Verhältnis von Speichergröße zu Kaufpreis auch deutlich teurer als Festplatten.

Bericht auf techreport.com (engl.)

Kommentare