Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wechselkurs und Mehrwertsteuer - Apple-Apps werden teurer

Im Appstore wird es etwas teurer. Wegen neuer Steuerrichtlinien und dem schwachen Euro hat Apple die Preisstufen für Apps angehoben. Foto: Andrea Warnecke
+
Im Appstore wird es etwas teurer. Wegen neuer Steuerrichtlinien und dem schwachen Euro hat Apple die Preisstufen für Apps angehoben. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Die Preise für iPhone- und Mac-Apps steigen im Schnitt um rund zehn Prozent. Apple begründet das mit veränderten Steuerrichtlinien und den Wechselkursen zwischen europäischen Währungen und dem US-Dollar.

Besitzer von iOS-Geräten und Mac-Computern müssen in Zukunft etwas mehr Geld für Apps ausgeben. Apple hat auch in den deutschen Appstores für iPhones, iPads und Mac-Computer die Preise angehoben. Dabei wurde die komplette Preistabelle verändert. Statt 89 Cent kosten die Programme der kleinsten Preisklasse nun 99 Cent, Apps für vormals 1,79 Euro liegen nun bei 1,99 Euro. In den höheren Preisstufen wird bis zu ein Euro mehr pro App fällig. Besonders hart trifft es Käufer von Apps jenseits der 50 Euro. Hier zeigt sich der Unterschied mit Preissprüngen zwischen 5 und bis zu 100 Euro für hochpreisige Profi-Apps besonders deutlich.

Nach Angaben eines Apple-Sprechers ist eine neue Mehrwertsteuerrichtlinie in der Europäischen Union ein Grund für die Erhöhung. Käufer digitaler Produkte zahlen nämlich nicht mehr den Mehrwertsteuersatz des Landes, in dem der Händler sitzt, sondern den Steuersatz des Heimatlandes. Apples europäische Niederlassung hat ihren Sitz in Luxemburg. In einigen Fällen ergeben sich dadurch deutliche Preisunterschiede.

Als weiteren Grund für den Preisanstieg nennt das Unternehmen die Wechselkurse zwischen dem Euro, anderen europäischen Währungen und dem US-Dollar, denen man Rechnung tragen wolle. Die neuen Europreise für Apps entsprechen nun in etwa einer Eins-zu-eins-Umrechung der Dollarpreise im US-Appstore. Damit gleicht Apple auch bei den Apps seine Preispolitik für europäische Verbraucher an. Auch bei vielen Hardwareprodukten wird beim Europreis das Dollarzeichen lediglich durch ein Eurozeichen ersetzt.

Mitteilung an Entwickler auf 9to5mac.com (engl.)

Kommentare