Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Medienbericht über Probleme bei Anschaffung

Vertrauliches Schreiben: Alle neuen Sturmgewehr-Modelle für Bundeswehr nicht geeignet

Jahresrückblick 2015 - Pleiten, Pech und Pannen
+
Das Sturmgewehr G36 gehört seit 1996 zur Standardausrüstung jedes Bundeswehrsoldaten

Die Anschaffung neuer Sturmgewehre bereitet der Bundeswehr einem Medienbericht zufolge Probleme.

Berlin - Wie die Welt am Sonntag berichtet, fielen alle Waffen, die von unterschiedlichen Herstellern angeboten werden, bei ersten Tests durch. Sie genügten demnach nicht den Anforderungen der Streitkräfte.

Die Zeitung beruft sich auf ein ihr vorliegendes vertrauliches Schreiben des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr an das Verteidigungsministerium. Das Projekt verzögere sich.

Das Sturmgewehr G36 gehört seit 1996 zur Standardausrüstung jedes Bundeswehrsoldaten. Nachdem Präzisionsprobleme festgestellt worden waren, entschied Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im August 2015, das G36 auszumustern und durch ein neues Standardgewehr zu ersetzen. Ausgeschrieben sind dem Artikel zufolge 120.000 Sturmgewehre für 250 Millionen Euro. Nach Ende der Angebotsfrist habe es „vorvertragliche Vergleichserprobungen“ der von Rüstungsunternehmen angebotenen Gewehre gegeben.

Hersteller müssen nachbessern - Anschaffung verzögert sich

Das Blatt zitiert aus dem Schreiben, bei den Tests habe sich wider Erwarten herausgestellt, „dass die Erfüllung einzelner Muss-Forderungen durch die vorgestellten Sturmgewehre nicht erbracht werden konnte“. Um die Mängel zu beseitigen, sei den Unternehmen eine Frist bis zum 15. Februar 2019 eingeräumt worden. Danach müssten die Gewehre wieder geprüft werden. Das Projekt verzögere sich daher um etwa acht Monate. Aus diesem Grund steigen dem Bericht zufolge die Kosten für die Anschaffung der Gewehre: Für neue Tests fielen Materialkosten von 750.000 Euro an.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums teilte der „Welt am Sonntag“ dazu lediglich mit, dass bis zum Abschluss des Vergabeverfahrens für eine neue Waffe „die Einsatzfähigkeit des Sturmgewehrs G36 uneingeschränkt sichergestellt“ sei.

Lesen Sie auch: Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände im Emsland gelöscht

dpa

Kommentare