Bericht: Stuttgart 21 deutlich teurer

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Stuttgart - Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 wird laut einem Zeitungsbericht deutlich teurer als bisher geplant. Die Kostenexplosion hat vor allem zwei Gründe. Inzwischen gibt es auch Sparpläne.

Die Stuttgarter Zeitung berichtet, dass sich das Bahnhofs-Projekt der  Kostenobergrenze nähert. Bahn-Technikvorstand Volker Kefer habe den Aufsichtsrat vergangene Woche über eine Erhöhung des „Gesamtwertumfangs“ von 4,088 auf 4,33 Milliarden Euro informiert. Das wäre eine Kostensteigerung von 242 Millionen Euro. Die Kostenobergrenze für das Projekt beträgt 4,52 Milliarden Euro. Gründe seien höhere Preise bei Vergaben und Risiken. Die Bahn plane jetzt, die Baulogistik zu optimieren und externe Fachleute zu verpflichten, um zu sparen.

Stuttgart 21: Argumente Pro und Contra

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Die Bahn widerprach dem Bericht. Im Vergleich zu bisherigen Darstellungen habe sich nichts geändert, teilte das Kommunikationsbüro am Dienstag in Stuttgart mit. Nach Angaben des Unternehmens hatten sich bereits in einer Bewertung vom September Vergaberisiken von 240 Millionen Euro und Projektrisiken von 130 Millionen Euro ergeben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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